Wir stehen seit Tagen knietief in Skizzen, Prozessabläufen, Recherchen und einer Menge Ideen, die wir zu ordnen versuchen. Es ist erklärtes Ziel, die Dienstleistung so einfach wie möglich zu gestalten. Für die Kunden, die Teilnehmenden, den Betrieb und nicht zuletzt auch involvierten externe Stellen wie etwa den Werkhof oder die Behörden.
Die Anforderungen an das Projekt sind daher vielschichtig. Die Infrastruktur etwa ist relativ übersichtlich – der Betrieb benötigt geeignete Transportmittel, einen gedeckten Umschlagplatz und die üblichen räumlichen Voraussetzungen für einen Beschäftigungsbereich. Die Organisation im Hintergrund, die verschiedenen Abholadressen und Routen oder die Abrechnung sind eher komplex. Da es nicht möglich ist, alle Adressen am selben Tag zu bedienen, muss die Region in entsprechende Zonen geteilt werden. Bestenfalls würde die gesamte Buchhaltung und Abonnementverwaltung automatisiert. Hier laufen die Recherchen auf Hochtouren.
Ebenso sind wir dabei, recycelbare Wertstoffe zu kategorisieren und entsprechende regionale Abnehmer zu finden. Die erste Adresse ist naheliegenderweise der regionale Werkhof. Durch die Zuführung der Wertstoffe zum Werkhof, können wir sicherstellen, dass die städtische Abfallrechnung nicht beeinträchtigt wird. Offenbar können sogar Korkzapfen recycelt werden 🙂
