Im Jahr 2025 hatten wir das Vergnügen, drei neue Standorte willkommen zu heissen und damit natürlich auch ein Wachstum an Arbeitsplätzen zu verzeichnen. Doch nicht nur über diese Entwicklung freuen wir uns, sondern auch über das Wachstum bei weiteren Kennzahlen: Mehr verkaufte Artikel, eingespartes CO₂ und höhere Beträge, welche an die Verkäufer:innen zurückfliessen. Und das bei weiterhin fast perfekter Zufriedenheit der Ricardo Nutzer:innen.
Fun Fact: Die seit Beginn des Projekt Restwert eingesparte Menge CO₂, entspricht etwa 1’100 Flügen zwischen Zürich und Tokyo. Hin und zurück, wohlgesagt!
All dies ist nur dank unseres grossartigen Netzwerks möglich. Ein herzliches Dankeschön an alle Institutionen, welche Restwert ihr Vertrauen schenken, und an alle Teilnehmer:innen, die täglich zum Erfolg des Projekts beitragen.
Doch keine Angst, Tufty fühlt sich fit! In Apotheken und Drogerien sind wir unterwegs, weil Supradyn einen Malwettbewerb veranstaltet, bei welchem es zehn Tufty-Teppiche zu gewinnen gibt.
Dazu sind wir sogar im Bay Mag erschienen, welches in über 1’200 Apotheken und Drogerien ausgelegt ist. Du findest uns auf Seite 11 des Magazins.
In der Deutschschweiz ist das Projekt Restwert bereits erfolgreich etabliert – mit über 27 Standorten und rund 350 Mitarbeitenden, verteilt von Sargans bis nach Thun. In der Westschweiz bestehen bereits zwei Standorte in Lausanne und Neuenburg.
Nun suchen wir weitere Partner:innen in der Westschweiz, welche ein Projekt Restwert eröffnen möchten. Doch was macht das Projekt Restwert überhaupt aus?
Die Idee hinter dem Konzept ist einfach: Privatpersonen und Firmen geben Gegenstände welche sie nicht mehr brauchen an einem Projekt Restwert Standort ab. Das Projekt Restwert nimmt diese entgegen, bereitet sie auf und verkauft sie über Ricardo.ch weiter. Die Hälfte des Verkaufserlöses geht an die ursprüngliche Besitzer:in; die übrigen Mittel unterstützen die Umsetzung des Projekt Restwert.
Doch obwohl die Idee simpel ist, unterscheidet sich Restwert in verschiedenen Aspekten von anderen Arbeitsintegrationsprogrammen:
Projekt Restwert ist gesellschaftsrelevant und real: Die Teilnehmenden haben keine erfundenen Aufgaben, denn die Artikel, die Kunden und der Mehrwert der Arbeit sind echt.
Vom Kund:innenkontakt bis zum Jahresabschluss in der Buchhaltung: Alles Kaufmännische ist im Projekt Restwert vorhanden und bietet sich damit nicht «nur» für Arbeitsplätze im KV-Bereich, sondern auch für Ausbildungen (bis zu KV-EFZ) an.
Das breite Aufgabenfeld lässt die Abdeckung diverser Kompetenzstufen zu, damit eine passende und fordernde Arbeit für jede Person gefunden werden kann.
Die Mischung zwischen realer Arbeit und geschütztem Bereich wird durch verschiedene Faktoren ermöglicht. Z.B. durch die Restwert-App als zentrales Tool, welche einfach und verständlich durch den Prozess führt. Aber auch das auf die Teilnehmenden individuell anpassbare Tempo und die verständlich geschriebene Anleitungssammlung «das Nachschlagewerk» helfen, ein reales Arbeitsumfeld zu schaffen. Ohne dabei die Niederschwelligkeit zu vergessen.
Hinter dem Projekt Restwert steht das Grundlagenwerk, die Konzeptschmiede für Arbeitsmarktintegrationsprogramme. Interessierte Organisationen können sich bei Emily Mayer melden. Und falls du dir zuerst einen Überblick über das Projekt Restwert verschaffen möchtest, gibt es hier noch mehr Informationen.
Dieses Jahr wächst das Netzwerk um einen weiteren Standort. Und zwar im malerischen Thun, unter der Obhut der Stiftung Silea. Zentral gelegen in der Altstadt, direkt neben dem Rathausplatz, hat das Restwert der lokalen Bevölkerung die Pforten geöffnet und bietet sogar einen Abholservice an. Was will man mehr?
Wir heissen Thun herzlich willkommen und wünschen einen guten Start!
Gwundrig? Dann statte Thun einen Besuch ab, entweder online oder vor Ort.
Das Konzept von Tufty basiert darauf, superherzige Kinderzeichnungen in megaherzige Teppiche zu verwandeln. Dementsprechend brauchen wir aber auch genug Kinderzeichnungen, damit es unseren Ateliers nicht langweilig wird. Und dafür konnten wir uns einen Beitrag im Privatkundenmagazin der Schweizerischen Post ergattern.
Am Freitag, dem 28.11.2025, fand der Schnäppchentag Black Friday wieder statt. Während der Black Friday mit ebendiesen Schnäppchen lockt, finden auch viele Impulskäufe statt, welche dann wieder retourniert werden.
Radio Energy Bern und Radio Energy Basel haben in ihren Beiträgen zum Projekt Restwert aufgezeigt, wie das Restwert Netzwerk einen wichtigen Teil zur Kreislaufwirtschaft beiträgt, indem es unter anderem diesen Retouren ein zweites Leben gibt.
Den Beitrag von Energy Bern findest du hier und den Beitrag von Energy Basel hier.
Unser neuestes Integrations- und Beschäftigungskonzept Tufty, läuft nun seit ein paar Monaten bei uns in Wangen bei Olten. Die erste Multiplizierung hat in Aarau stattgefunden und ein weiteres Atelier ist in Liestal geplant.
Bei Tufty entstehen Teppiche, mit Kinderzeichnungen als Motive, vollständig in Handarbeit. Damit sind wir aber natürlich darauf angewiesen, dass die Leute überhaupt wissen, dass es uns gibt.
…so kommt es zurück. Oder ruft das Netzwerk in den Wald? Da waren wir uns auch nicht ganz sicher. Darum und weil Kommunikation eh immer ein wichtiges Thema ist, haben wir gefunden, dass es sich lohnt, das diesjährige Netzwerktreffen zu diesem Thema aufzuziehen.
Dieses Jahr waren wir im schönen Schönbühl bei der GEWA zu Besuch und hatten ein volles Programm. Zu Beginn gab es einen Fachinput zu Kommunikation, wie man richtig scheitert und bestmöglich voneinander lernt – durch Stefanie Moser von Trans4M. Nach dem leckeren Zmittag im Aliento hat das Grundlagenwerk Tipps zum Anwerben von Privatkund:innen gegeben, etwas über das Branding des Projekt Restwert erzählt und mitgeteilt, wo und wie wir dabei unterstützen können.
Aber auch verschiedene Gruppenaustäusche haben nicht gefehlt. Z.B. zu den Themen Feedbackkultur oder auch Kommunikationstools. Sogar ein Restwert-Speed-Dating haben wir organisiert, damit sich Standorte finden und vom gegenseitigen Wissen profitieren können.
Zum Abschluss gab es sowohl Kaffee und Kuchen, als auch eine rege besuchte Führung durch den GEWA-Standort Schönbühl und das dort beheimatete Restwert.
Danke an den Fundpark Wangen für die schönen Fotos und an unser unglaubliches Netzwerk fürs Dabeisein und Mitmachen! Bis bald wieder. ❤️
Auch diesen Sommer dürfen wir ein neues Projekt Restwert begrüssen! Die Stiftung Noveos schliesst sich, mit ihrem Standort in Rüti ZH, dem Restwert Netzwerk an. Second-Hand Erfahrung haben sie mit ihrem eigenen Brocki bereits und damit die perfekten Voraussetzungen, richtig gut loszulegen. Sogar eine Anleitung für Lieferant:innen hat Rüti geschrieben; Chapeau!
So oder so, herzlich willkommen und einen guten Start!
Das Magazin der Standortförderung Solothurn «Savoir vivre» war beim Restwert in Solothurn zu Besuch. Der Artikel erklärt wie das Projekt Restwert funktioniert und wie es für den Standort Solothurn, die VEBO und auch die Teilnehmenden einen Mehrwert generiert.
Der Artikel ist HIER online verfügbar (du findest ihn auf Seite 33).
Ein mal pro Jahr kommt eine riesige Excel-Tabelle mit ganz vielen Zahlen auf uns zu. In der Regel schreckt uns das etwas ab, aber hier machen wir das noch so gerne, denn… es geht um die jährlichen Kennzahlen des Projekt Restwert!
Seit letztem Jahr hat sich nun wieder einiges verändert. Sowohl die Menge an gespartem CO2 als auch die Auszahlungen an die Lieferant:innen sind weiter gestiegen, die Kundenzufriedenheit hat nochmals zugenommen und es gibt 5 neue Standorte im Netzwerk!
Unglaublich, was wir zusammen erreicht haben. Ein grosses Danke an das super, mega, tolle Netzwerk, an alle Institutionen welche das Restwert unterstützen, an alle Teilnehmenden welche durch ihre wertvolle Arbeit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit beitragen und auch an dich fürs Lesen!
Und für unsere Freunde in der Romandie, la version française se trouve ici.
…doch wir geben gleich wieder Entwarnung; gestochen werden bei uns im Grundlagenwerk nur Teppiche (das Tattoostudio ist im Stock über uns).
Dies hat den Grund, dass wir seit ein paar Monaten das Pilotprojekt Tufty bei uns im Gebäude haben. Tufty ist unser neuestes Integrations- und Beschäftigungskonzept.
Warum aber nun werden die Teppiche gestochen? Das kommt vom «tuften» selbst. Tufting ist ein bisschen wie Nähen und Sticken gleichzeitig. Dabei wird das Garn mit einer kleinen Maschine durch einen Stoff gestochen. So entsteht auf der Vorderseite ein flauschiger Teppich. Die Rückseite wird mit Leim und einem Stück Filz fest verankert.
Und was «tuftet» man dann so auf diese Teppiche? In unserem Fall Kinderzeichnungen! Vom Fuchs, zur Katze bis hin zum Ananasauto oder dem Raketenfisch. Meistens meeeega herzig, aber immer ein Unikat. Denn die Teppiche werden von Hand hergestellt, von Menschen in schwierigen Lebenssituationen oder welche nicht mehr ihrer vorherigen Arbeit nachgehen können.
Neugierig wie das Ganze aussieht? Dann schreib uns eine Mail und komm vorbei oder mach einen Abstecher auf die Website von Tufty. Was bisher entstanden ist, findest du auch auf dem Tufty Instagram Account.
Das Wochenblatt war in Breitenbach und hat dem neu eröffneten Projekt Restwert einen Besuch abgestattet. Im Artikel erklärt die VEBO Breitenbach wie das Projekt Restwert funktioniert, wo es Mehrwert bringt und wie es das Portfolio der Stiftung sinnvoll ergänzt.
Die Schaffhauser Nachrichten waren zu Besuch bei der Stiftung Impuls in Schaffhausen und haben was zum Fundpark gehört. Im Artikel über zukunftsorientierte Arbeitsintegration erfährt man, wie die Stiftung Arbeitsintegration in Berufsfeldern mit langfristigem Potenzial umzusetzen plant und wie der Fundpark dazu beitragen kann.
Durch die Förderung von Movetia haben wir die Möglichkeit erhalten, bei Buurtzorg und Buurtdiensten in den Niederlanden spannende Einblicke in die Praxis der Selbstorganisation zu gewinnen. Gemeinsam mit Crescenda und Flexifeen konnten wir erfahren, wie Selbstorganisation erfolgreich umgesetzt werden kann – von der Organisationsstruktur über den Aufbau bis hin zu Schulungen und Begleitung.
Die Erfahrungen, die wir in dieser Reise gesammelt haben, sind von unschätzbarem Wert und bieten uns wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Reinigungskooperative EQUIPA. Wir freuen uns darauf, diese Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen und die Selbstorganisation weiter zu fördern.
Ein grosses Dankeschön an Movetia für die finanzielle Unterstützung und dafür, dass sie uns die Chance gegeben haben, neue Perspektiven zu gewinnen.
Frauen werden auf dem Schweizer Arbeitsmarkt oft diskriminiert; Frauen mit Migrationserfahrung gleich doppelt. Anstatt sich weiterhin in diesem starren System zu bewegen und darunter zu leiden, hat sich 2022 die Kooperative Flexifeen entschieden dagegen anzugehen. Die eigenständige und gemeinsame Führung des Reinigungsunternehmens durch die Mitgliederinnen der Kooperative, gibt ihnen die Möglichkeit ihren Arbeitsplatz aktiv mitzugestalten und damit auch einen höheren Grad der Selbstbestimmung.
Da es sich dabei um eine innovative Idee handelt und es schade wäre, wenn diese nur in Basel bleibt, ist der gemeinnützige Verein Crescenda auf das Grundlagenwerk zugekommen, um von unserer Erfahrung in der Multiplizierung von Ideen und Konzepten zu profitieren. Über den Start von Equipa haben wir hier berichtet und durch eure Unterstützung im Crowdfunding konnte die erste Multiplizierung realisiert werden! ❤️
In Wangen sind wir nun mit 5 Frauen gestartet, welche bereits ihre ersten Einsätze nach einer Schulung in IT, Selbstorganisation und Reinigung in Angriff nehmen konnten. Nebenbei oder besser gesagt, trotz Arbeitstätigkeit, haben sie auch eine Weiterbildung im Reinigungsbereich absolviert, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Selbstorganisiert werden Teamsitzungen gestaltet und jede Frau hat eine Rolle übernommen: so gibt es bei Equipa Olten eine Kommunikationsverantwortliche, Personalerinnen, eine Stundenkontrollörin, jemand für die Qualitätssicherung, das Koordinieren von Ferienabwesenheiten und natürlich eine Protokollschreiberin. Zusätzlich gibt es auch eine Teammanagerin, welche alles zusammenhält. Puh, so wie ihr seht braucht es eine ganze Menge um ein selbstorganisiertes Putzunternehmen zu, ja… organisieren!
Die ersten Aufträge haben wir bereits erhalten, doch da geht noch mehr! Darum: Wenn ihr auf der Suche nach einer fairen und selbstbestimmten Reinigungsequipa seid, holt euch eine Offerte ein oder teilt das Projekt in eurem Netzwerk!
Ein grosses Danke unsererseits an Crescenda für die kontinuierliche Zusammenarbeit, an das Kreativstudio Waldluft für das Design der Website und Grafiken und natürlich auch an die Frauen von Equipa. Sauber gemacht!
Jedes Jahr vergibt der Kanton Solothurn den Sozialpreis, um damit Institutionen, Unternehmen, Teams oder Einzelpersonen für ihre Leistungen im Sozialbereich zu würdigen.
Dieses Jahr wurden wir nominiert. Somit haben wir uns letzten Donnerstag an die Preisverleihung in Olten begeben.
Bei der Vorstellung des Grundlagenwerks durch die Jury, passierte aber etwas, was wir eher selten erlebt haben: Wir wurden verstanden! Genau wurde erklärt, was wir machen, inwiefern sich dies von der Norm unterscheidet und weshalb dies eine Nomination verdient hat.
Dieses Verständnis bedeutet uns schon viel, doch unerwartet wurde es noch besser!
Der Sozialpreis 2024 des Kanton Solothurn geht an das Grundlagenwerk! Wer hätte es gedacht? Wir im ersten Moment nicht, weshalb wir auch gerade etwas ins Straucheln geraten sind, als wir auf die Bühne gebeten wurden.
Wir freuen uns riesig, sind immer noch etwas geflasht von der ganzen Geschichte und werden (wie in unserem Manifest beschrieben) auch weiterhin kreative Lösungen finden. Weiterhin Zeit, Energie und Wissen in unsere Arbeit stecken. Weiterhin Kooperation vor Konkurrenzdenken stellen. Danke!
Und wer wissen möchte was uns im Moment auf Trab hält: da wäre das Projekt Restwert, der Fundpark, Tufty und noch ganz viel andere Sachen wie z.B. Equipa!