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Autor: Grundlagenwerk

Parexemple reist nach Berlin

Das Grundlagenwerk reist zusammen mit parexemple nach Berlin. Die Reise in die Kulturhochburg Berlin soll inspirieren und den Blick für neue Ansätze in der Schweiz öffnen. Im Fokus der Reise lag das Kennenlernen von fünf Projekten rund um die Arbeitsmarktintegration und die kulturelle Bildung.

Nach drei vollen und anregenden Tagen verlässt die Gruppe Berlin mit neuen Ideen und dem Gefühl, dass noch Vieles möglich ist. Die Reise war eine gegenseitige Inspiration und der Rückbesuch ist schon geplant.

Interesse, welche Projekte in Berlin besucht wurden? Hier geht’s zu dem Bericht.

Restwert ist Gold wert

Die Paletten stapeln sich – alle paar Wochen treffen neue Waren von Galaxus im Grundlagenwerk in Wangen ein. Es handelt sich um Retouren die bei Galaxus nicht wiederverkauft werden können. Über das Projekt Restwert gelangen sie zurück in den Kreislauf und ermöglichen es dem Projekt über die berufliche und soziale Integration von Menschen in schwierigen Lebenslagen, einen doppelten Mehrwert zu generieren.

Dank der Zusammenarbeit mit Firmen wie Galaxus wird gewährleistet das auch, dass Schwankungen im Arbeitsvolumen auftreten und immer genügend Arbeit vorhanden ist. Neben dem Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, wird die abwechslungsreiche und oft neuwertige Ware von Galaxus auch bei den Teilnehmenden sehr geschätzt.

Hier geht es zum Beitrag über das Projekt Restwert auf Galaxus

Parexemple: Neue Zugänge zur Arbeit

Zusammen mit der DROSOS Stiftung steuert und koordiniert das Grundlagenwerk das Programm parexemple. Fünf innovative Projekte, welche in der Arbeitsintegration tätig sind, schliessen sich dabei zusammen. Passerelles (Hub Neuchatel), Fit4more (Crescenda), Sors de sentiers battu (IPT), Talentschule (Stiftung Battenberg) und Wörking (Overall) zeigen neue Wege in die Arbeitswelt auf.

Parexemple setzt sich grundsätzlich für die Unterstützung und Vernetzung von Organisationen in der Arbeitsintegration ein. Es wird dabei experimentiert, wie neuen Ansätze den Weg in die Arbeitswelt ausserhalb der Logik des aktivierenden Sozialstaates ebnen können. Ziel des Programms ist es, neue und innovative Ansätze und Beispiele (parexemple) zu erarbeiten und an die Öffentlichkeit zu tragen, welche nicht nur sozialen Institutionen, sondern vor allem auch den Teilnehmenden von Integrationsprogrammen zugutekommen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die anstehenden Events.

Projekt Restwert in Zahlen

Auch im 2021 haben wir wieder die Daten vom Projekt Restwert ausgewertet. Und während die Zahlen an einigen Orten inzwischen schon wieder zugenommen haben und neue Standorte in der Planung sind, möchten wir trotzdem einen Moment stillhalten.

Es ist tief berührend was hier von verschiedenen Personen in verschiedenen Lebenslagen Tag für Tag geleistet wird. Die Arbeit in den Teams, die Begegnungen mit den Kund:innen und eine schier unglaubliche Anzahl an Artikeln die eine zweite Chance kriegen! Herzlichen Dank an alle die in irgendeiner Form mitwirken, mitdenken und dem Projekt Restwert ihr Vertrauen schenken. ♡

1 Stand 31.12.2021 (inzwischen sind’s schon wieder mehr). / 2 Durchschnittliche Ablösequote im Jahr 2021 unter den per dato bestehenden Standorten (Beinwil, Bülach, Liebefeld, Muhen, Pratteln, Schaffhausen, St. Gallen, Suhr, Wangen b. O., Winterthur, Zollikofen). / 3 Diese Zahl bezieht sich auf den Projekt Restwert Standort mit den meisten Verkäufer*innen im Jahr 2021. / 4 Basierend auf zeitlichen Messungen von Standartartikeln bei drei unterschiedlichen Teilnehmenden. / 5 Durchschnitt aller verkauften Artikel seit 2018, wobei der günstigste Artikel für CHF 0.10 und der teuerste für CHF 5´000.— verkauft wurde. / 6 Rund 65% der Artikel werden direkt über Ricardo verkauft und 30% der Artikel gespendet oder erhalten in einer Brockenstube die Chance auf ein zweites Leben. / 7 Um die Einsparung des CO2 des Projekt Restwerts aufzuzeigen, wurde eine Annäherungsrechnung für die eingesparten Emissionen durch den Wiederverkauf von Produkten durchgeführt.

Stabübergabe im Pilotbetrieb!

Das Projekt Restwert zählt inzwischen über zehn Standorte in der ganzen Schweiz. Diese werden von unterschiedlichen Sozialinstitutionen betrieben und das Konzept wird im Netzwerk kontinuierlich weiterentwickelt. Der Standort in Wangen bei Olten funktioniert dabei als Pilotbetrieb – in diesem werden Veränderungen in den Prozessen geprüft, Neuerungen getestet, Schulungen für neue Standorte durchgeführt und er muss oft als Besichtigungsbetrieb für interessierte Institutionen und die Öffentlichkeit herhalten. Neben dem gesamten Alltagsgeschäft keine leichte Aufgabe für die Betriebsleitung.

Diese herausfordernde Aufgabe hat in den vergangenen Jahren Thomas Haller übernommen. Er hat damit den Aufbau und die Entwicklung des inzwischen schweizweiten Netzwerks massgeblich mitgeprägt. Doch mit der Pensionierung im Sommer wird er nun die Betriebsleitung abgeben.

Bis dahin gibt es noch viel zu verdanken! Und um seinen Beitrag schonmal etwas zu würdigen, haben unsere Freunde vom Kreativstudio Waldluft eben mal kurzerhand die Eingangsfahnen beim Standort Wangen mit seinem Portrait versehen. So kann Thomas seinem Team auch weiterhin noch etwas über die Schultern schauen..

Das Grundlagenwerk ist im Fernsehen!

Ende Februar hatte das Grundlagenwerk ein Fernsehteam vom SRF zu Besuch in Wangen. In der 10 vor 10-Rubrik „Die Idee“ wurden sowohl das generelle Schaffen im «Projekt Restwert» wie auch die Verbreitung des Konzepts über Social Franchising vorgestellt.

Diese kurze Filmreportage hat einerseits den Effekt, die soziale Branche und insbesondere das Grundlagenwerk sichtbar zu machen. Andererseits wurde auch eine Franchising-Nehmerin befragt, warum es in der Arbeitsintegration Sinn machen kann, Ideen zu teilen. Als willkommene Nebenwirkung war unser Büro an dem Tag noch sauberer und aufgeräumter als zuvor.

Den Schlusssatz des Videos würden wir aber gerne korrigieren: Nach dem Erfolg des Social Franchising vom Projekt Restwert ist ein neues Konzept schon in der Pipeline: Der Fundpark hat bereits Trainingsplätze im MEDIAMATIK-Bereich geschaffen 🙂

Hier geht’s zum SRF Beitrag über das Projekt Restwert

Die Zusammenarbeit mit Firmenkunden läuft!

Das seit 3 Jahren laufende Projekt Restwert, über welches schon über 10’000 Gegenstände von Privatbesitzern eine neue Verwendung gefunden haben, wird nun auch von Firmenkunden genutzt. Das Ziel: Ausrangierte Ware soll die Möglichkeit auf ein zweites Leben erhalten und so einen zusätzlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Die elf Projekt Restwert Standorte verkaufen mit vereinten Kräften Artikel wie Handmassage-Geräte, Kühlschränke, Toaster und Whirlpools. Das tolle daran ist die grosse Vielfalt an neuwertiger Ware, welche spannende Arbeit für die Teilnehmenden generiert.

Zu den Beweggründen für die Kooperation mit dem Projekt Restwert, meint der UNITO Geschäftsführer Harald Gutschi: „Wir haben uns dazu entschlossen, uns bei ‚Restwert‘ zu engagieren, weil es hier einen ökologischen und sozialen Aspekt gibt. Auf der einen Seite werden unsere Produkte zu neuem Leben erweckt und wieder in den Kreislauf eingeführt. Auf der anderen Seite unterstützen wir dadurch Menschen in schwierigen Situationen, denen es ohne das Projekt schwerfallen würde, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Cool unterstützt ihr das Projekt Restwert. Wir freuen uns schon auf die nächste Warenlieferung und die weitere Zusammenarbeit.

Lust das Projekt Restwert mit Firmenware zu unterstützen?
Hier gibt es die Infos dazu:

…oder direkt an post@grundlagenwerk.ch

Die Datenbank im Projekt Restwert wächst mit

Das Projekt Restwert arbeitet mit einer eigens entwickelten Datenbank, welche spezifisch auf die Arbeitsabläufe im Betrieb abgestimmt ist. Einerseits erfasst sie sämtliche Artikel, welche im Projekt Restwert über die Ladentheke gehen und verwaltet sämtliche Kundenkontakte. Andererseits dokumentiert die Datenbank jeden Arbeitsschritt von Wareneingang bis zum Warenausgang und bringt dadurch eine klare Übersicht in sämtliche Arbeitsabläufe.

Die Datenbank hat einen hohen Stellenwert im Projekt Restwert und ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Entsprechend wichtig ist es, die browserbasierte Software regelmässig zu verfeinern, damit sie noch besser für die tägliche Nutzung optimiert wird.

Das Grundlagenwerk sammelt die unterschiedlichen Wünsche der Partnerbetrieb und schmiedet daraus ein Software-Update. Dieses Jahr standen etliche Zusatzfunktionen an, wie etwa neue Suchfilter, downloadbare Listen, angepasste Drop-down-Menüs. Aus der Ferne klingen diese Neuerungen etwas abstrakt, aber in der Praxis machen die neuen Programmierungen den kleinen Unterschied aus. Das tolle an der Arbeit im Netzwerk ist: Es profitiert nicht nur eine Institution von den neuen Funktionen, sondern gleich elf.

Der Fundpark geht in die Eröffnungsphase

Seit Kurzem bereichert Manuela Aeschlimann das Team im Fundpark. Sie haucht dem Betrieb richtiggehend Leben ein, denn mit ihren Qualifikationen kann die operative Phase starten. Als Mediamatikerin und Berufsbildnerin bringt sie das entscheidende Gesamtpaket mit, um integrative Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen. Gemeinsam packen wir also den Aufbau des Pilotbetriebs an. 

Nach monatelangem Planen und Feilen am Betriebskonzept, kann die Arbeit nun effektiv losgehen. Natürlich gibt es zuerst ein kleines Crowdfunding-Projekt zum Aufwärmen. Die nächsten grösseren Aufträge warten allerdings schon in der Pipeline. Nicht nur die motivierten Kundinnen und Kunden freuen sich auf das Crowdfunding-Büro, besonders vorfreudig warten die ersten Teilnehmenden, schon auf die kreative Arbeit. 

Willkommen an Bord!

 

Was ist eigentlich der Nutzen des Projekt Restwert?

Ein Blick auf die Wirkungsfelder von dem Projekt Restwert:

Viele, die das Projekt Restwert schon einmal live gesehen haben, bekommen den Eindruck: Dieser kleine, dynamische Betrieb hat einen positiven Einfluss auf die Teilnehmenden, die Umwelt und im Grossen und Ganzen auch auf die Gesellschaft. Jedoch ist es lediglich ein diffuses Gefühl, welches sich bis anhin nicht konkret festmachen liess. Das soll sich nun ändern, denn wir wollen den Kunden, Teilnehmenden, zuweisenden Stellen und Firmen aufzeigen, was das Projekt Restwert wirklich bewirkt. Dafür hat ein Studententeam der FHNW eine Analyse für uns gemacht: Sie haben Informationen aus der internen Software gezogen, Ricardo um ihre Rohdaten zum Projekt Restwert gebeten und die Teilnehmenden der verschiedenen Standorte befragt. Zur Auswertung wurden die Daten in drei Kategorien aufgeteilt: sozialer Nutzen, ökologischer Nutzen und ökonomischer Nutzen.

Sozialer Nutzen:

Um den Sozialen Nutzen zu ermitteln, hat das Studententeam den ‘Social Return on Investment’ betrachtet. Damit kann die Steigerung des Wohlbefindens und der Fähigkeiten der Teilnehmenden während des Trainings oder der Ausbildung im Projekt Restwert aufgezeigt werden. 66% der 52 ausgefüllten Fragenbögen bestätigen, dass die Fachkompetenzen (unter anderem Buchhaltung, Recherchen im Internet, Verständnis für den Ablauf der Arbeitsprozesse) im Projekt Restwert gesteigert wurden. Von 65% der Teilnehmenden wurde angegeben, dass sie persönliche Kompetenzen (z.B. Selbstbewusstsein, Eigeninitiative, Selbstmotivation) steigern konnten und 57% der Befragten gaben, an, dass sie im Projekt Restwert die Sozialkompetenz (wie Teamfähigkeit, Gespräche führen, Kritik annehmen) gestärkt haben. 74% der Personen, die eine Ausbildung oder ein Training im Projekt Restwert absolvieren, finden eine geeignete Anschlusslösung, wobei es sich bei 58% um eine Anstellung näher am 1. Arbeitsmarkt handelt. Ende Mai verzeichnete das Projekt Restwert Netzwerk 85 Arbeitsstellen, wovon sich 15 Personen in einem Lehrverhältnis befanden.

Ökologischer Nutzen:

Ein zentraler Punkt des Projekt Restwert ist die Unterstützung der Kreislaufwirtschaft durch die Förderung von Secondhand-Käufen. Seit Beginn des Projektes konnten rund Tonnen 550’000 CO2e eingespart werden. Um die Einsparung des CO2 des Projekt Restwerts aufzuzeigen, wurde eine Annäherungsrechnung durchgeführt. Diese basiert auf Erfahrungswerten von Ricardo.ch und myclimate. Das eingesparte CO2 entspricht dem CO2 Ausstoss von rund 290-Mal mit dem Flugzeug nach New York und zurück. Neben der Einsparung des CO2 werden pro Projekt Restwert Standort ca. 170 Lieferant*innen und Käufer*innen für Secondhand sensibilisiert.

Ökonomischer Nutzen:

Das Projekt Restwert bezahlt den Lieferant*innen 70% des Verkaufserlöses ihres Artikels zurück. Seit Beginn konnten durch das Non-Profit Netzwerk 212’000 CHF rückvergütet werden. Ein Standort verkauft innerhalb eines Jahres bis zu 2’300 Artikel, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis 36 CHF beträgt. Die Kundenzufriedenheit über alle Projekt Restwert Standorte gesehen liegt bei 99.89%.

Die Analyse der FHNW hat uns gezeigt, dass wir ganz schön stolz auf das Netzwerk sein können. Das Projekt ist vielschichtig und auf verschiedenen Ebenen nachhaltig. Natürlich steht und fällt der Erfolg des Projekt Restwert mit den richtigen Partnern. Danke für eure Motivation und euer Engagement! Wir bewirken da etwas 😉

Hier geht’s zum Flyer:

Nutzen Projekt Restwert

Liebefeld steht in den Startlöchern

Der Drahtesel von der Stiftung Sinnovativ baut seinen Bürobetrieb um. Sie stecken in den letzten Vorbereitungen für das Projekt Restwert Liebefeld – am Stadtrand von Bern. Unsere Wege haben sich schon einige Male gekreuzt und es war irgendwie eine Frage vom passenden Zeitpunkt, um sich diesem Projekt anzunehmen. Jetzt ist es aber so weit.

Die Schulung vom mehrköpfigen Team fand im Sitzungszimmer bei weit aufgerissenen Fenstern statt. Nicht nur wegen den corona-bedingten Schutzmassnahmen, sondern auch weil wir zwei (der raren) heissen Sommertage erwischt haben. Gemeinsam bearbeiteten wir die ersten Artikel für die Ricardo-Inserate. Da der Warenstock noch nicht viel Auswahl hergab, durften wir uns dem Experiment annehmen, im Hochsommer Schneeketten zu verkaufen. 😉

Jetzt sind die Lagerregale aufgebaut – gefüllt mit einem Stock an Artikeln, welche demnächst aufbereitet werden. Das Team arbeitet sich noch etwas warm und wird bald seine Türen öffnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und drücken euch die Daumen für den Start!

Sehen, um zu verstehen

Wenn wir keine Betriebskonzepte entwerfen würden, würden wir vielleicht ein kleines Catering aufmachen. Das war unser Fazit im Team nach einem interessanten Tag im Grundlagenwerk. Denn kürzlich hatten wir Besuch von der Stiftung Zukunft aus dem Kanton Thurgau. Niklaus Zimmermann hat schon etliche Male in Vorträgen von unseren Projekten gehört und war neugierig, alles einmal vor Ort anzuschauen. Aber aus dem Thurgau mal eben schnell vorbeischauen ist selbst in der kleinen Schweiz nicht zügig möglich. Darum kam die Idee auf, ein ganztägiges Programm zu planen und gleich das Team mitzunehmen. So konnte die Stiftung Zukunft ihre Retraite mit einem Ausflug nach Wangen verbinden.

Schön, dass ihr da ward! Es war uns ein Vergnügen. 🙂

Medienecho in Schaffhausen

Ganz offiziell hat die Stiftung Impuls nun das Projekt Restwert Schaffhausen eröffnet und zwar gleich richtig mit einer Medienkonferenz. Es ist dem Team gelungen, die relevanten Medien in Schaffhausen zu mobilisieren. So entstand ein Fernseh-Interview im Schaffhauser Lokalfernsehen, ein Radiobeitrag beim SRF Regionaljournal (ab Minute 9:35) und ein Beitrag beim Radio Munot. Wir sind echt beeindruckt!

Bravo, ihr seid unglaublich!

Da ist es, Projekt Restwert N°10

Am nördlichsten Zipfel der Schweiz hat vor kurzem das Projekt Restwert Schaffhausen eröffnet. Die Stiftung Impuls hat diesen Moment schon lange herbeigesehnt. Vor gut einem Jahr, mitten im ersten Lock-down, haben sie sich zur Umsetzung entschlossen. Super motiviert wurde nach geeigneten Räumlichkeiten Ausschau gehalten. Die Wahl fiel auf ein visionäres Quartier im Wandel: eine ehemaligen Stahlgiesserei, welche nach dem Umbau Wohnen, Einkaufen und Arbeiten verbindet. Der Mix von gebraucht und modern passt doch perfekt zum Projekt Restwert!

Die Anreise zum Einführungstag treten wir mit doppelter Vorfreude an. Zum einen, weil wir die Räume bisher nur von den Plänen her kennen, zum anderen, weil hier der zehnte Standort von Projekt Restwert realisiert wird. Das ist für uns ein spezieller Augenblick. Was vor vier Jahren in Wangen klein angefangen hat, verteilt sich nun von Ost bis West in der Deutschschweiz. Jeder einzelne Integrationsbetrieb hat das Konzept für seine Zwecke passend umgesetzt.

Aber zurück zu Schaffhausen. Das Team startet von Tag eins mit sieben Personen, kniet sich voller Energie rein und wird sicherlich bald Routine finden und weiter wachsen. Wir wünschen euch einen guten Aufwind und freuen uns, dass ihr Teil des Netzwerks von Projekt Restwert seid!

obvita eröffnet ein neues Projekt Restwert

Das 9. Projekt Restwert in der Schweiz wird in St. Gallen aufgebaut. Die Anreise von Olten nach St. Gallen dauerte ein bisschen. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt: Schon von weitem sieht man das Hauptgebäude von obvita und es lässt ahnen, dass es sich hier um eine riesige Institution handelt. Wir werden herzlich empfangen und sogleich auf Kaffee und Gipfeli eingeladen.

Dann geht es an die Arbeit: Das zukünftige Team vom Projekt Restwert St. Gallen wird in Artikelannahme, Fotografieren, Datenbank und dem Erstellen professioneller Ricardo Inserate geschult. Wir sind einmal mehr überrascht, wie gut das Projekt Restwert schon eingerichtet und vorbereitet wurde. Am Schluss des Tages sind einige Artikel auf Ricardo.ch aufgeschaltet und brennende Fragen konnten geklärt werden. Die ersten Hürden sind somit geschafft und uns freut es, dass die Schulung die Vorfreude auf das bevorstehende Projekteröffnung verstärkt hat. Nun freuen wir uns auf die ersten verkauften Artikel und bieten vielleicht beim einen oder anderen sogar selber mit 😉

Neues Projekt Restwert in Bülach

Die Stiftung Wisli kennen wir unterdessen schon recht gut: Ende 2019 hat die Stiftung in Winterthur ihr erstes Projekt Restwert eröffnet. Da dieses nun floriert, hat sich das Projektteam kurzerhand entschieden, ein weiteres Projekt Restwert in Bülach zu eröffnen.


Nun steht die erste Schulung im neuen Projekt Restwert in Bülach an. Schon beim ersten Betreten der eingerichteten Räume ‘riecht’ es nach Projekt Restwert: Die Büroplätze sind bereit zum Einsatz, die Lagerregale warten auf die ersten Artikel und auch der Eingangsbereich weist schon auf das neu entstehende Projekt hin.


Erfahrene Teilnehmende vom Projekt Restwert Winterthur helfen von Anfang an in Bülach aus, damit der Start möglichst einfach gelingt. Wir merken sogleich, dass schon viel Erfahrung und KnowHow vorhanden ist. Zur Auffrischung der Buchhaltung und Klärung letzter Fragen setzen wir uns mit dem Projektteam zusammen. Jetzt kann es losgehen!

Wir freuen uns auf den Start des zweiten Projekt Restwerts der Stiftung Wisli und die kommende Zusammenarbeit mit dem neuen Projektteam😊

In aargauer Briefkästen

Der Landanzeiger im Kanton Aargau hat kürzlich vom Angebot im Projekt Restwert berichtet und spricht damit die Kundschaft in der Region an. Es ist eine Geste, die Effekt zeigt. Seither klingeln in den Standorten von Muhen und Aarau die Telefone. Das gibt bestimmt neue spannende und abwechslungsreiche Arbeit.