Autor: Grundlagenwerk
Macht’s gut, liebe Umweltfreunde!
Die Umweltfreunde begleiten uns seit über fünf Jahren – auch, aber nicht nur deshalb verabschieden wir uns mit einer gewissen Wehmut. Es war eine Freundschaft, welche von Höhenflügen und Tiefpunkten, aber auch von Erkentnissen und Entwicklungen geprägt war. Nach dem Projekt Restwert waren die Umweltfreunde die zweite Idee, welche im Grundlagenwerk zu einem Social Franchising Konzept ausgearbeitet wurde. Nun hat die Suchthilfe Ost die Umweltfreunde übernommen und darüber freuen wir uns!
Das Konzept hat sich lokal bewährt und etabliert. Für eine überregionale Multiplikation erwies es sich jedoch als ungeeignet. Als wir den Pilotbetrieb der Umweltfreunde 2017 starteten, gab es noch kaum überzeugende Dienstleistungen im Recyclingbereich. Inzwischen hat sich dies verändert und viele Gemeinden lancieren mit Erfolg eigene Angebote um Privatpersonen das Recycling zu erleichtern.
Das Grundlagenwerk steht für Innovation und Kooperation. Wir wollen nicht bestehende, gute Angebote konkurrenzieren, sondern mit neuen Ideen die Zukunft der Arbeitsintegration mitgestalten. Dazu gehört es, dass wir Dinge ausprobieren, Ideen eine Zeit lang verfolgen und auch wieder loslassen. Das gibt Raum für neue Ideen – und an diesen mangelt es uns nicht.
Wir wünschen der Suchthilfe Ost alles Gute für den weiteren Betrieb und machen uns derweil auf zu neuen Ufern.
PS.: Kännsch das? Unser Crowdfundingvideo für die Umweltfreunde damals. Popcorn schnappen und in Erinnerungen schwelgen. Schön war’s.
Projekt Restwert in der Zeitschrift für Sozialhilfe
«Die Arbeit fühlt sich an wie im ersten Arbeitsmarkt, nur ohne Druck»
Iris Meyer von der Zeso hat das Projekt Restwert der Stiftung Töpferhaus in Suhr portraitiert. Im Artikel erklärt eine aktuelle Programmteilnehmerin, was sie an ihrer Arbeit schätzt und eine Mitarbeiterin verrät, was der lustigste Artikel war, der bisher zum Verkauf abgegeben wurde.
Hier geht es zum Artikel.
© Foto: SKOS
Projekt Restwert neu auch in Ausserschwyz
Die BSZ Stiftung eröffnet einen zweiten Projekt Restwert Standort in Schübelbach. Wir freuen uns und wünschen gutes Gelingen! Hier geht es zum Newsbeitrag der BSZ.
Foto: © BSZ Stiftung
Projekt Restwert in Zahlen
Verkaufszahlen und Gewinne sind bei Projekt Restwert ja eigentlich Nebensache. Trotzdem haben wir die Kennzahlen auch für das Jahr 2022 aufbereitet. Und einige davon betreffen auch direkt den Kern des Projektes: sinnstiftende Arbeitsinhalte für Integrationsbetriebe zu generieren. So bot das Projekt zum Ende des letzten Jahres 220 Arbeitsplätze. Und inzwischen sind bereits wieder weitere hinzugekommen.
PS.: Wie schwer ist eigentlich CO2? Dazu ein kleiner Vergleich. Für die durch Projekt Restwert eingesparte Menge könnten Sie 366 Mal von Zürich nach Havana und wieder zurück fliegen. Oder die Space X-Rakete Falcon-9 könnte 3.5 Mal starten. Wenn sich das denn so berechnen lässt.
Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich
Immer mehr Städte und Gemeinden sind auf der Suche nach innovativen Projekten, die ihnen dabei helfen, ihre Klimaziele zu erreichen. So auch die Stadt Zürich!
Von April bis Juli 2023 führen wir gemeinsam mit Entsorgung + Recycling Zürich einen Versuch durch: Privatpersonen können über das Projekt Restwert im Recyclinghof Hagenholz gut erhaltene Gegenstände weitergeben, statt sie zu entsorgen. Nach Abschluss des Testlaufs im Juli wird eine Auswertung erfolgen und darüber entschieden, ob das Angebot definitiv eingeführt wird.
Auf der Website der Stadt Zürich gibt es weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit und sind gespannt, wie es weitergeht!
Projekt Restwert kommt nach Luzern
Die Stiftung Braendi eröffnet an ihrem Luzerner Standort Rösslimatt ein neues Projekt Restwert. An der ersten Schulung waren die Mitarbeitenden engagiert und konzentriert bei der Sache und haben bereits die ersten sechs Artikel zur Auktion auf Ricardo freigegeben – Chapeau!
Danke für euren Tatendrang und alles Gute für den Start!
Projekt Restwert in Schübelbach – bald geht’s los!
Im Oktober letzten Jahres durften wir hier über die Eröffnung des Projekt Restwert in Steinen berichten. Das Angebot hat sich bereits positiv herumgesprochen, wie einem Beitrag der BSZ Stiftung zu entnehmen ist.
Und nun steht bereits der zweite Standort der BSZ Stiftung in den Startlöchern! In Schübelbach haben die Mitarbeitenden soeben die erste Schulung absolviert und konnten dabei vom Vorwissen und der Erfahrung ihrer Kolleg:innen profitieren. Die Mitarbeitenden der BSZ Stiftung haben Gas gegeben und die Schulung fand am modern und grosszügig eingerichteten neuen Standort statt.
Wir freuen uns auf diese Neueröffnung und wünschen gutes Gelingen!
Tele M1 «Uf Bsuech» im Projekt Restwert Suhr
«Bring etwas mit, was du nicht mehr brauchst, aber woran andere vielleicht noch Freude hätten!»
Mit der Sendung «Uf Bsuech» öffnet der Aargauer Tele M1 Türen zu interessanten Menschen in der Region Aargau und Solothurn. Im Dezember war die Moderatorin Anna Steiner «uf Bsuech» im Töpferhaus Aarau, portraitierte dort unter anderem das Projekt Restwert – und brachte eine Vase mit.
Im Beitrag übergibt die Moderatorin dem Projekt Restwert ihre Vase zum Versteigern auf Ricardo und begleitet sie auf dem Weg von der Erfassung bis zum Inserat. Dabei erklären ihr verschiedene Mitarbeitende die Abläufe und Inhalte ihrer Arbeit. Die Mitarbeiterin Selin erstellt das Inserat für die Vase und erklärt, was es dabei alles zu beachten gilt. Auf die Frage, was für sie an der Arbeit im Projekt spannend sei, antwortet sie: «Wir erhalten von unseren Kundinnen und Kunden viele verschiedene Produkte und die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Das finde ich gut!»
Anna Steiner ist sichtlich beeindruckt von der Motivation und Freude der beteiligten Mitarbeitenden. Der Beitrag zeigt auf, wie das Projekt Restwert sinnhafte und vielseitige Arbeitsplätze für Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen bietet.
Restwert Steinen im FOKUS
Restwert ist für die BSZ Stiftung eine Herzensangelegenheit
Das KMU-Magazin Fokus berichtete Ende des vergangenen Jahres über die BSZ Stiftung, mit dabei, auch das Projekt Restwert: 12 Arbeitsplätze wurden am Standort in Steinen (Schwyz) geschaffen. Die BSZ Stiftung setzt sich bereits seit knapp fünfzig Jahren für eine nachhaltige Integration ein. Das Thema Arbeit hat dabei einen grossen Stellenwert. Mit dem Projekt Restwert hat die BSZ Stiftung eine weitere ideale Möglichkeit gefunden, ihre anspruchsvollen und zukunftsorientierten Ziele, Menschen mit Unterstützungsbedarf am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen, umzusetzen.
Projet Plusvalue ist gestartet
Es ist so weit! Nach umfangreichen Übersetzungs- und Vorbereitungsarbeiten (An dieser Stelle ein grosser Dank allen Beteiligten!) wurde in Lausanne das erste französische Projekt Restwert – oder eben «projet Plusvalue» eröffnet.
L’ÉVEIL verbindet im Rahmen eines Pilotversuchs das Projekt Restwert mit einem Ricardo Pop Up Store. Kund:innen können im Laden in den Artikeln stöbern und gelangen via QR-Code zum entsprechenden Inserat. Ein Video Beitrag zeigt den lebendigen und innovativen Pop Up Betrieb.
Projekt Restwert Netzwerktreffen 2022
«Jede/r macht das gleiche, aber auf seine Weise»
Zum ersten Mal seit Corona hat das Grundlagenwerk ein Netzwerktreffen in Zürich organisiert. Anfangs November sind die 13 Restwert-Teams aus allen Ecken der Schweiz angereist. Für viele Standortleiter:innen und Mitarbeiter:innen ist es wertvoll, einen tieferen Einblick in die Arbeit der anderen Projekt Restwert Standorte zu erhalten. Dafür wurde ein Speeddating organisiert: Jedes Team hielt seine Eckdaten fest – von einer kleinen Skizze der Räumlichkeiten über die Spezialität und die Herausforderungen. Es fällt auf, dass jeder Standort seine eigenen Arbeitsweisen und Systeme hat. Das Projekt Restwert kann auf viele verschiedene Arten betrieben werden, umso wertvoller ist es, wenn man sich mit gleichgesinnten über Herausforderungen und gelungenes austauschen kann. Denn: Auch wenn jeder das Restwert auf seine Weise umsetzt, machen irgendwie trotzdem alle das gleiche.
«Das Projekt Restwert als Puzzleteil für Nachhaltigkeit»
Neben dem internen Austausch, hatte das Netzwerk das Vergnügen, dass Vertreter:innen von drei wichtigen Projektpartnern einen Input zu ihrer Arbeit hielten. Ricardo, Digitec Galaxus und Opten stellten ihre Arbeitsweise vor und beantworteten unsere brennenden Fragen. Einige Erkenntnisse daraus:
Im Moment findet ein grosser Wandel Richtung Secondhand und Gebrauchtwaren statt. Für Ricardo ist klar: Die Zukunft ist Secondhand. Das Projekt Restwert erschliesst dabei eine spannende Zielgruppe. Die sogenannten ‘Lazy Pandas’ welche keine Zeit für das Inserieren eines Artikels haben, können von den Dienstleistungen unserer Standorte profitieren. Auch für Digitec Galaxus ist das Netzwerk ein kleiner, aber wertvoller Partner, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Rund 2% aller verkauften Artikel werden retourniert. Einen Teil dieser Ware verarbeitet das Projekt Restwert und hilft so mit, die Gegenstände erneut in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. ‘Restwert’ ist damit ein Baustein im Nachhaltigkeitsplan des Grosskonzerns. Den Abschluss macht Opten, die Informatikfirma, welche das Kernstück des Projekt Restwerts aufgebaut hat: die Datenbank. Die Hintergrundinformationen helfen uns zu verstehen, warum gewisse Updates momentan noch keinen Sinn machen und in welche Richtung in Zukunft stärker automatisiert werden könnte.
Man sieht: Durch das vernetzte Arbeiten und dem Einsatz von rund 200 Projekt Restwert Mitarbeiter:innen leistet das Netzwerk einen ökologischen, sowie einen sozialen Beitrag für unsere Gesellschaft. Danke für eure wertvolle Arbeit!








Der Bote berichtet über das Projekt Restwert Steinen
Am 24. Oktober eröffnete die BSZ Stiftung ein Projekt Restwert in Steinen. Der Bote berichtete über den neuen Standort. Hier geht es zum Beitrag.
Foto: © BSZ
Projekt Restwert in Richterswil öffnet seine Türen
Das Projekt Restwert Richterswil ist das zweite Projekt Restwert im Kanton Zürich und das Zweite, welches direkt an einem See liegt. Durch die schöne Landschaft kommt beim Besuch in Richterswil direkt Feriengefühl auf (es lohnt sich auf jeden Fall dem Restwert Richterswil mal einen Besuch abzustatten). Doch das Projekt Restwert in Richterswil ist auf Hochbetrieb: Für die Schulungen wurden erste Artikel angefahren und fleissig das Erstellen von Ricardo-Inserate geübt. Nun ist das Projekt Restwert startklar! Wir freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit mit euch 😊

Projekt Restwert Standort Nr. 12 startet den Betrieb
Die BSZ Stiftung im schönen Kanton Schwyz eröffnet ein Projekt Restwert. Die Anfrage für einen neuen Standort kam Anfang Jahr rein. Nach gründlichen Abklärungen und dem erhofften Grünlicht der Stiftung machte sich das Projektteam hoch motiviert an den Aufbau. Unterdessen sind beide Schulungstage erfolgreich absolviert worden und 64 tolle Inserate auf Ricardo gestellt. Schön, seid ihr Teil des Netzwerks! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
«Jeder Tag ein Secondhand Day»
Anlässlich des nationalen Secondhand Day durfte das Projekt Restwert in Wangen den Stadt Anzeiger Olten begrüssen. Die Standortleiterin Selin Erdogan gibt Einblick in das Projekt Restwert und seine Wirkung für die Mitarbeitenden: «Was kann ich alles? Was traue ich mir zu? Das sind Fragen, die sie nach ihrer Zeit hier beantworten können sollen», so Erdogan. Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.
Foto: © Cyrill Pürro
Projet plus value
Nach knapp vier Jahren Firmengeschichte wagt sich das Projekt Restwert über die Sprachgrenze! Infolge zunehmender Anfragen von Institutionen aus der französisch sprechenden Schweiz, haben wir uns entschlossen unser Projekt zu übersetzen. Dies ist eine relativ umfangreiche Aufgabe, da nebst allen Dokumenten, Verträgen, Merkblättern etc. auch die gesamte Software Applikation und das Nachschlagewerk mit bebilderten Anleitungen übersetzt werden müssen. Seit einigen Wochen arbeiten Mitarbeitende und Teilnehmer:innen aus zwei Projekt Restwert Standorten zusammen mit externen Übersetzer:innen und einem Entwickler an diesem Unterfangen.
Das «Projet plus value» nimmt jedenfalls langsam Form an und ist seit kurzem auch unter www.projet-plusvalue.ch erreichbar. Wir rechnen damit, schon bald erste Partnerschaften aus der Romandie bekannt geben zu können.
Interessierte Institutionen melden sich weiterhin gerne unter post@grundlagenwerk.ch
Parexemple Tagung in Olten
Parexemple veranstaltete am 6. September die erste Veranstaltung. Akteure aus unterschiedlichen Sektoren (wie zum Beispiel Vertreter/innen aus Wirtschaft, Sozialversicherungen und NPO-Sektor) diskutierten an diesem Tag aktuelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und definierten konkrete Lösungsansätze für den Bereich der Arbeitsintegration. Die Impressionen zeigen: Die Tagung lebte von Austausch, Inputs und innovativen Sozialprojekten.
























