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Autor: Grundlagenwerk

Eis um’s ander – wie man zu weniger Stress kommt!

Gestern fand nun das bereits vierte Netzwerktreffen, am wunderschönen Vierwaldstättersee, in der HSLU in Luzern statt. Und mit all den neuen Gesichtern im Netzwerk, war es auf jeden Fall an der Zeit sich wiedermal in Echt zu sehen!

Dieses Jahr ging es um etwas, was uns selbst aber auch das Netzwerk betrifft: Gesundheit am Arbeitsplatz! Wie gehe ich mit Stress um, was löst dieser aus und wie erkenne ich bereits frühzeitig die Anzeichen einer übermässigen Erschöpfung?

Zu diesem Thema haben wir einen sehr spannenden Input von Dr. Christine Fekete (Gesundheitswissenschaftlerin) erhalten. Darunter etwas Theorie wie Stress entsteht, Verständnishilfen um den eigenen Stress einzuordnen und ganz viel praktische Ansätze wie man gesund mit Stress umgehen kann. Zusätzlich gab es diverse Gruppenworkshops: sei es nun zum Thema Nachhaltigkeit, dem Umgang mit Teilnehmenden oder um unseren Freunden von Ricardo (danke fürs dabei sein Orangenes Herz) mal ein paar Löcher in den Bauch zu fragen! Und zur Stärkung noch einen Brownbag, gefüllt mit Goodies und einem Snack. Als Abschluss gab es Kaffee und Kuchen oder eine Führung durch das Projekt Restwert Luzern.

Nun sind wir etwas müde aber auch mega erfüllt und vorallem sind wir so richtig dankbar, solch ein tolles Netzwerk zu haben.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine (möglichst) stressfreie Zeit und freuen uns auf baldiges Wiedersehen!

PS: Merci an den Fundpark für die tollen Fotos!

Digitalität im Restwert

Diesen Samstag war das Grundlagenwerk-Team in Olten und hat, am «Internationalen Kongress für Soziale Arbeit und Digitalität», die für das Projekt Restwert entwickelte «Restwert Applikation» vorgestellt.

Damit sind wir nicht ganz so modern unterwegs wie der Stand neben uns mit dem VR-Headset aber mindestens genau so wertvoll. Denn die Applikation hilft täglich über 400 Personen bei der Arbeit. Sie ermöglicht es einen anspruchsvollen Prozess herunterzubrechen und damit verschiedensten Menschen in herausfordernden Lebenslagen eine spannende und sinnvolle Arbeit zu bieten.

Wir danken der FHNW für die Möglichkeit an der Tagung präsent sein zu können und hoffen, dass wir den Teilnehmenden einen Einblick in den digitalen Restwert Alltag geben konnten.

Fotos: Lucien Müller / GLW

Der Pilot ist sicher gelandet

Vor ein paar Monaten haben wir vom Pilotbetrieb im Lager von Digitec Galaxus in Dintikon berichtet.

Der Aufbau und die ersten Monate des Betriebes waren erfolgreich und alle involvierten Parteien sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Aus diesen Gründen hat sich die passus AG, eine sozialausgerichtete Aktiengesellschaft mit dem Töpferhaus als Mehrheitsaktionärin, entschieden, den Standort in Dintikon weiterzuführen.

Aber natürlich ist der erste Flug eines Piloten nicht immer ohne Turbulenzen: vom Kampf mit den Ikea-Tischen und dem anschliessenden Muskelkater zur Installation des Briefkastens und dem Anpassen der Prozesse an die Rahmenbedingungen des Standortes.

Der Pilot war aber definitiv vom Positiven geprägt: die herzliche Unterstützung seitens Digitec Galaxus, die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stiftung Töpferhaus und das Bewältigen des täglichen Geschäftes mit den Teilnehmenden. Und auch den Kunden scheint es zu gefallen. Seit dem Start im Februar hat Dintikon nur positive Bewertungen erhalten. Somit war es aus operativer Sicht, definitiv eine Freude diesen Betrieb aufbauen zu dürfen.

Aber auch von den Teilnehmenden haben wir wertvolles Feedback eingeholt und erhalten. Und zwar, dass das Lager in Dintikon ein anspruchsvolles Umfeld ist. Es hat viele andere Leute, es kann zwischendurch mal laut sein und die Sicherheitsmassnahmen sind strenger als an anderen Standorten. Genau dieses Umfeld wurde aber auch geschätzt, denn es bietet die Möglichkeit sich diesen Reizen in einer geschützteren Umgebung auszusetzen. Zusätzlich wurde der kleinere Rahmen, die gute Betreuung durch die Betriebsleitung und die sehr freundliche und offene Art der Mitarbeitenden von Digitec Galaxus als positiv empfunden.

Auch wenn Dintikon nun bei der passus AG in guten Händen ist, wird das Grundlagenwerk weiterhin beim Piloten dran bleiben. Sei dies im Austausch mit Digitec Galaxus, bei konzeptionellen Fragen, aber auch der Realisierung von noch ungenutztem Potenzial. Oder beim Verteilen von Glacé als Abschlussgeschenk!

Das Grundlagenwerk bedankt sich herzlich bei allen involvierten Parteien, gerne wieder!

Bei Fragen, Anregungen oder Inputs zum Piloten dürft ihr gerne direkt auf Lucien unter lucien@grundlagenwerk.ch zu.

Fotos: Lucien Müller / GLW

Die Reinigungsbranche revolutionieren

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Seit rund einem Jahr ist bei uns in Wangen Reinigung ein Thema. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das FlairBnB (aber das schon auch). Gemeinsam mit dem Verein Crescenda arbeiten wir mit Equipa an einem Unternehmensmodell für die Reinigungsbranche. Zugegeben, dieser Bereich ist für uns schon noch sehr neu. Zum Glück sind wir mittlerweile recht gut darin, uns schnell in neue Bereiche einzuarbeiten. Und zum Glück haben wir mit Crescenda eine starke Partnerin mit der nötigen Expertise an unserer Seite.

Wieso ausgerechnet Reinigung? Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Weil es wichtig ist! Gemäss einem Beitrag in der Basler Zeitung vom 01.05.2024 gibt es in der Schweiz offiziell über 100’000 Reinigungskräfte. Davon sind 86% Frauen, zwei Drittel davon ohne Schweizer Pass. Diese Personen sind auf dem Schweizer Arbeitsmarkt mehrfach diskriminiert und oftmals prekären Arbeitsbedingungen ausgesetzt.
  • Weil sich das Grundlagenwerk innovativen Betriebskonzepten verschrieben hat. Reinigungskooperativen sind neuartig und zukunftsweisend – und sie stellen Menschen mit ihren Ressourcen ins Zentrum. Der Erfolg der bereits bestehenden Kooperativen Autonomia und flexifeen spricht für sich. Beide Unternehmen verzeichnen einen stetig steigenden Umsatz und – mindestens so wichtig – eine überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeiterinnen.
  • Weil es Freude macht! Die künftigen Mitarbeiterinnen bringen frischen Wind in unser Büro, die Zusammenarbeit mit Crescenda ist wahnsinnig bereichernd. Und neue Sachen auszuprobieren gefällt uns ja eh.

Equipa schafft faire und selbstbestimmte Arbeitsplätze mit Entwicklungsperspektiven im Reinigungsbereich. Darüber hinaus soll das Projekt auch Sensibilisierungsarbeit leisten – unter anderem durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Anbieterinnen in einem übergreifenden Netzwerk «Faire Reinigung».

Deshalb freut es uns, dass mit dem Oltner Tagblatt auch eine lokale Zeitung bereits über das Projekt berichtet hat.

Ganz viele Chancen und ein paar Herausforderungen beim Farner Spotlight

Wir freuen uns immer wieder ganz besonders, wenn Unternehmen aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt Interesse am Thema Arbeitsintegration zeigen und Informations- und Sensibilisierungsarbeit leisten. So etwa die Firma Farner, welche als Marketingagentur ihren Kund:innen das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsmarkt näher bringen möchte.

Lucien Müller leitet das erste Projekt Restwert, welches direkt im ersten Arbeitsmarkt angesiedelt ist (Hier haben wir bereits davon berichtet). Am Farner Spotlight gab er Einblick in das Projekt und zeigte Chancen des Ansatzes für alle Beteiligten auf. Und auch für Lucien selbst war der Anlass inspirierend. Insbesondere beeindruckten ihn die Ausführungen von Jahn Graf, der eindrücklich aufzeigte, wo Menschen mit Beeinträchtigungen nach wie vor diskriminiert werden. «Es war sehr toll zu sehen, dass es Leute gibt, welche sich für Inklusion engagieren, auch wenn es noch genug zu tun gibt», so Lucien.

Na dann los, bleiben wir dran!

Gemeinsam für faire Arbeitsplätze

Irgendwie hätten wir das selbst fast nicht für möglich gehalten. Im April 2023 kam Crescenda mit einer Idee zu uns nach Wangen: Die erfolgreiche flexifeen Kooperative weiterzuentwickeln und dadurch überregional mehr faire Arbeitsplätze für Frauen mit Migrationserfahrung zu schaffen. Und nun, ein Jahr später stecken wir mitten in den letzten Vorbereitungen zur Betriebseröffnung der neuen Kooperative.

Equipa bietet Frauen mit Migrationserfahrung eine sichere Anstellung, faire Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit zum persönlichen und beruflichen Wachstum. Das innovative Kooperativenmodell stärkt die Mitarbeiterinnen durch eine hohe Mitsprache. Und bei der Arbeit in lokalen selbstorganisierten Teams können sie sich neue Kompetenzen aneignen und Verantwortung übernehmen. Ein zentrales Backoffice übernimmt Aufgaben rund um die Geschäftsführung und unterstützt die Mitarbeiterinnen mit Coaching- und Upskillingangeboten.

Ab Anfang April ist das Backoffice bereit für Kund:innenanfragen und Bewerbungen. Wir freuen uns riesig auf diesen Schritt und sind gespannt auf alles, was nun kommt! Für uns ist das Projekt schon aufgrund der schönen Zusammenarbeit ein Gewinn. Der Verein Crescenda verfügt über eine grosse Expertise rund um die Arbeit für und mit Frauen mit Migrationserfahrung, gerade im Hinblick auf Unternehmensgründungen. Diese können wir in diesem Projekt mit unserer Erfahrung in der Multiplikation von Betriebskonzepten ergänzen. Unsere Freunde vom Kreativstudio Waldluft haben Equipa zudem ein wunderschönes, auffälliges Branding verpasst. Dieses strahlt Professionalität und Frische aus und sorgt für die nötige Aufmerksamkeit.

Merci, merci allen Beteiligten!

Pretty perfect: Gemeinsam für den Kreislauf

Weniger wegwerfen, mehr spenden. In einem Beitrag von Schweiz Aktuell wird ein neues Berner Projekt portraitiert: Pretty Good Repair setzt sich ein für eine zirkuläre Entwicklung und Nutzung von Alltagsgegenständen. Recyceln sei gut und wichtig, so Jonas Morgenthaler von Pretty Good, noch besser aber ist weiterverwenden. Nicht mehr gebrauchte und leicht defekte Alltagsgegenstände können deshalb nun in Bern gespendet werden. Das regionale Pretty Good Reparaturnetzwerk nimmt sich dem Gegenstand an und bereitet ihn für die Weiternutzung auf. Und dann kommt Projekt Restwert ins Spiel: Der Gegenstand wird an den Standort Liebefeld, betrieben durch den Drahtesel, weitergegeben und dort auf Ricardo zum Kauf angeboten.

«Wir finden es eine super Sache, Artikel aus der Stadt Bern vor dem Entsorgen zu ‚retten‘ und ihnen ein neues Leben zu schenken», so Sibille Werren von Projekt Restwert. Es sei auch immer wieder erstaunlich für sie, was alles auf dem Entsorgungshof lande. Die Zusammenarbeit verläuft für sie bisher durchwegs positiv. Seit dem Projektstart im Sommer 2023 sind 155 Artikel von Pretty Good beim Projekt Restwert eingegangen. Davon konnten 59 verkauft werden und 10 haben auf Ricardo keine:n Käufer:in gefunden. Sie wurden an ein Brocki weitergegeben.

Foto: Julia Foster / Drahtesel – Arbeit mit Perspektiven

Alle Jahre wieder…

Routinearbeiten sind ja nicht immer nur beliebt. Die jährlichen Kennzahlen zum Projekt Restwert zu erfassen, ist für uns aber immer wieder eine erfreuliche Angelegenheit!

Wir freuen uns ganz besonders über die sieben neuen Standorte, die im letzten Jahr den Betrieb aufgenommen haben. Dies trägt zum Hauptzweck von Projekt Restwert bei: Interessante und sinnhafte Arbeitsplätze für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu bieten.

Ebenfalls erfreulich ist die Steigerung der durchschnittlichen Verkäufe pro Standort und auch des durchschnittlichen Verkaufspreises. Diese Zahlen zeigen, dass die Standorte eine verlässliche und beliebte Dienstleistung anbieten, damit eine steigende Nachfrage bedienen und in der Tendenz hochwertigere Artikel verkaufen – mit einer gleichbleibend herausragenden Zufriedenheit bei den Käufer:innen!

Ein grosses Bravo und Merci an dieses fantastische Netzwerk von sozialen Institutionen und an alle Teilnehmenden, welche sich tagtäglich für das Projekt Restwert und damit auch für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft einsetzen.

mittendrin

Der Mehrwert von Projekt Restwert liegt darin, dass es sinnhafte und geeignete Arbeitsinhalte für Integrationsbetriebe bietet. Teilnehmende von Integrations- oder Beschäftigungsprogrammen können mit minimalem Leistungs- und Zeitdruck an einer realen Dienstleistung mitarbeiten und gegebenenfalls auf diesem Weg (wieder) in den Arbeitsmarkt einsteigen. Was wäre nun, wenn dieser Schritt vom ergänzenden in den allgemeinen Arbeitsmarkt noch kleiner würde, ja, wenn vielleicht nur noch ein Klebeband am Boden diese Grenze markierte? In Dintikon hat im Februar ein Pilotbetrieb von Projekt Restwert direkt im Lager von Digitec Galaxus die Arbeit aufgenommen, wo wir genau das ausprobieren.

Der Betrieb verfügt über fünf Einsatzplätze, welche durch das Töpferhaus vergeben werden. Verarbeitet wird ausschliesslich Ware von Digitec Galaxus. Der Pilotbetrieb wird im Juni 2024 ausgewertet.

Foto: Lucien Müller / GLW

Ein romantisches Wochenende in Wangen bei Olten

«Manchmal muss man gar nicht weit gehen, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen – auch im Mittelland gibt es schöne Fleckchen Erde.»

Vielleicht ist Wangen bei Olten nicht der erste Ort, der dir bei dieser Beschreibung einfällt? Umso mehr freut es uns, dass unser FlairBnB gefällt und von 20min.ch und 32 today für einen Kurztrip der besonderen Art empfohlen wird.

Das FlairBnB ist eines unserer jüngsten Projekte und befindet in der ersten Vorphase: Wir probieren wild und ergebnisoffen aus und sammeln Erfahrungen und erste Erkenntnisse. Und dazu haben wir erfreulicherweise viel Gelegenheit: Per Ende Februar zählen wir gesamthaft 21 Buchungen (seit Oktober) mit einer laufenden Steigerung.

Auch hinsichtlich zukünftige Arbeitsinhalte für Integrationsbetriebe erkennen wir grosses Potenzial. Zwar hält uns aktuell gerade noch vor allem das Reinigen auf Trab (ein bisschen Bewegung schadet uns ja auch nicht), aber natürlich gibt es auch vielfältige Tätigkeiten rund um Organisation, Koordination und Korrespondenz.

Wir sind gespannt, wo uns dieser Pilot künftig hinführen wird!

Neues Jahr neues Glück!

Das Netzwerk wächst weiter! Die Stiftung Zuwebe eröffnet im Januar ein Projekt Restwert mitten in der Altstadt von Zug. Alle Vorbereitungen und Schulungen sind abgeschlossen und das Team freut sich nun darauf, die ersten Kund:innen zu empfangen. Wir wünschen euch einen fulminanten Start und gutes Gelingen!

Schaut vorbei – vor Ort oder hier auf der Ricardo Shopseite.

«Man lernt auch anders zu denken und Dinge mit anderen Augen zu sehen.»

parexemple nimmt Kooperationen unter die Lupe

Was braucht es, damit Kooperationen zwischen dem allgemeinen und dem ergänzenden Arbeitsmarkt funktionieren? Mit dieser Frage hat sich die parexemple Gruppe in den letzten Monaten befasst und einen Katalog von insgesamt neun begünstigenden Faktoren erarbeitet. In die Arbeit flossen qualitative Interviews mit Vertreter:innen von sozialen Institutionen, Firmen des allgemeinen Arbeitsmarkts und aus dem Bildungs- und Forschungsbereich ein, sowie erste Erkenntnisse aus einer neuen Kooperation zwischen Digitec Galaxus und der Grundlagenwerk AG.

Fast schon eine Grundvoraussetzung ist offenbar die Begeisterung für ein Projekt, wie es eine der Interviewten Personen auf den Punkt bringt: «Wenn man den Enthusiasmus und die Motivation hinter dem, was man verfolgt, selber nicht rüberbringen kann, dann ist auch das Gegenüber nicht zu fesseln. Und ich würde sagen, das ist eine der grössten Voraussetzungen.» Dieses Gegenüber sollte im Hinblick auf Werte und Haltungen zu mir passen, sodass wir ein gemeinsames, übergeordnetes Ziel verfolgen können. Nur dann kann ein Projekt einen Nutzen für alle Parteien generieren. In den Interviews stehen hier nicht monetäre Aspekte im Fokus (wobei eine Kostendeckung gegeben sein sollte). Vielmehr werden von allen Interviewpartner:innen die Sinnhaftigkeit und das soziale Engagement betont, sowie die beidseitige Inspiration, welche durch die Zusammenarbeit zwischen dem allgemeinen und dem ergänzenden Arbeitsmarkt entstehen kann. Oder, mit den Worten eines Vertreters aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt: «Man lernt auch anders zu denken und Dinge mit anderen Augen zu sehen.»

Die parexemple Gruppe arbeitet aktuell an verschiedenen Themen und Fragestellungen. Es geht um Kooperation, Wissensaustausch und Sichtbarkeit. Und nicht zuletzt auch um die Frage, wie es mit parexemple künftig weitergehen könnte. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Das Paper mit den Erkenntnissen darf gerne heruntergeladen, verteilt und über der Kaffeemaschine im Büro aufgehängt werden.

Grafik: Kreativstudio Waldluft

Die HSLU zu Besuch in Wangen

Die Grundlagenwerk AG widmet sich neben der Entwicklung von neuen Betriebskonzepten auch aktiv der Vernetzung in der Branche und darüber hinaus. Dazu gehört auch der (Weiter-)Bildungsbereich. Das CAS-Programm «Arbeitsintegration – zukunftsorientierte Entwicklung» der HSLU nimmt zukünftige Herausforderungen in den Fokus und möchte innovative Entwicklungen anstossen. Wie können Zukunftsorientierung und Innovation ermöglicht werden? Ausgehend von dieser Fragestellung hat uns die Gruppe diese Woche einen Tag lang in Wangen besucht und die ansonsten doch eher ruhigen Räume mit Leben gefüllt. Schön war’s!

Neben einem Design Thinking Workshop widmeten sich die Teilnehmenden den verschiedenen Projekten des Grundlagenwerks. Unsere Teamkolleg:innen Selin Stoll und Beni Brennwald gaben Einblick in unseren Arbeitsalltag, unsere Arbeitsweise wenns um soziale Innovation geht und die Funktionsweise von Social Franchising. Die Diskussionen und Fragen zu unseren Konzepten war für uns selber wahrscheinlich mindestens so spannend, wie für die Teilnehmenden.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den spannenden und engagierten Austausch!

Chunt guet – und wie!

«Wie macht ihr das eigentlich?» «Und wie funktioniert das bei euch?» «Hast du schon gewusst, dass…?» Das dritte Netzwerktreffen von Projekt Restwert bot den Beteiligten auch in diesem Jahr die Gelegenheit zum Austausch über die Institutionsgrenzen hinaus. Gemeinsam mit Iren Brennwald und Svenja Albrecht vom Kaufmännischen Verband wagten wir zudem einen Blick in die Zukunft und fragten uns: Ist das Projekt Restwert fit für die Arbeitswelt von morgen?

Die Antwort: Ja – oder oder auf dem Weg dazu. Und letztlich ist es vielleicht das, was zählt. Fit zu sein bedeutet in Bewegung zu bleiben. Projekt Restwert ist eine zukunftsgerichtete Dienstleistung und Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft werden auch künftig gefragt sein. Wir sind technologisch up-to-date, haben ein modernes Erscheinungsbild, unsere Dienstleistung ist gefragt und die Prozesse sind effizient und schlank gehalten. Die wichtigste Ressource zeigt sich aber am jährlichen Netzwerktreffen besonders deutlich: Ein bunt durchmischter Haufen von engagierten, offenen, professionellen, kritischen, humorvollen und innovativen Fachpersonen, die bereit sind zu trainieren und fit zu bleiben. Die Arbeit im Netzwerk bietet dabei die Basis zum gemeinsamen Lernen und zur Kooperation. Sie hilft uns dabei, anpassungsfähig zu bleiben. Denn sicher ist einzig, dass die Zukunft nicht nur technologische Entwicklungen, sondern auch einige Überraschungen bringen wird.

In diesem Sinne danken wir allen Beteiligten herzlich für diesen wunderbaren, inspirierenden Tag. Schön, dass ihr Teil von unserem Netzwerk seid!

Fotos: Lara Maresca / Kreativstudio Waldluft

Über Kooperation, Kollaboration und Übersetzungs­leistungen

In der aktuellen Ausgabe des ARTISET Magazins kommt auch Beni Brennwald von der Grundlagenwerk AG zu Wort. Im Interview zu Perspektiven von Sozialunternehmen spricht er über aktuelle Entwicklungen in der Arbeitsintegration, gelungene Formen der Zusammenarbeit und über die Übersetzungsarbeit, welche soziale Unternehmen leisten können und sollten.

HIER geht es zum Artikel (ab S. 10)

Digitalisierung bei der BSZ Stiftung

Der March-Anzeiger/ das Höfner Tagblatt war zu Besuch am Projekt Restwert Standort der BSZ Stiftung in Schübelbach. Im Artikel über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung erfährt man unter anderem auch, wie das Projekt Restwert sinnstiftende und geeignete Arbeitsinhalte für verschiedene Menschen bietet und weshalb es beispielhaft für die Chancen der Digitalisierung stehen kann.

Eine Zusammenfassung des Artikels ist HIER online verfügbar.

Foto: Höfner Volksblatt & March-Anzeiger

Projet Plusvalue auf 24 heures

In Lausanne verbindet der Verein l’eveil Projekt Restwert oder eben Projet Plusvalue mit einem Ricardo Pop-Up Store. Im Artikel auf 24 heures erklärt Steven Kadima von l’eveil, wie Projekt Restwert funktioniert und welche Vorteile es für die Teilnehmenden bringt.

Übrigens war der Projekt Restwert Standort diesen Frühling auch schon im Wochenmagazin Basik zu sehen. Hier geht es zum Beitrag auf RTS mit einem Interview mit Francesco Vass, dem CEO von ricardo.

© Foto: 24 heures