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Autor: Grundlagenwerk

Konzeptworkshop im Januar / Februar

Wir haben mit Hilfe der FHNW, in verschiedenen Branchen Bedarf für Integrationsprojekte festgestellt. Unsere entsprechenden Projektideen stecken zwar noch in den Kinderschuhen, aber wir möchten diese möglichst früh auf den Prüfstand stellen. Gleichzeitig möchten wir zu neuen Ideen anregen und mögliche Ansätze in der Runde sammeln. Und dazu brauchen wir Branchenkenner! Und wer weiss, vielleicht packt jemand eine Idee so sehr, dass der Austausch in eine Zusammenarbeit mündet.

Moderiert wird der Nachmittag von Daniel Schaufelberger (Büro Morpho). Als Kenner der Arbeitswelt hat er sich die Entwicklung von sozialen Dienstleistungen und Innovationen zu seinem Beruf gemacht.

Neugierig? Melden Sie sich an*:

*Aufgrund beschränkter Platzzahl (max. 10 Personen) und zugunsten einer bestmöglichen Wirksamkeit, behalten wir uns vor, die Gruppenzusammensetzung zu koordinieren. Eine Bestätigung / Absage erfolgt bis 17. Januar 2020.

Kosten Belohnung: gegenseitige Inspiration, Kaffee und Brainfood
Ort: Grundlagenwerk, Dorfstrasse 21, 4612 Wangen bei Olten
Grundhaltung: Ideen reifen am besten, wenn sie geteilt werden!

Restwert Webseite ist aufpoliert

Aufgrund von Inputs unserer Partner erhielt die Webseite von Projekt Restwert kürzlich einen Feinschliff. Wir haben informative Seiten eingebaut, damit Kunden und Zuweisungsstellen schneller zu relevanten Informationen kommen. Kunden erfahren, wie sie das Sozialprojekt unterstützen können. Zuweisende Fachpersonen finden in der Rubrik Arbeitsintegration, welche Arbeitsprozesse das Projekt Restwert bietet und was die Integrationsbetriebe ausmachen.

Bei dieser Gelegenheit erhielt die Webseite ein auffrischendes Update. Sie läuft nun wieder etwas besser, schneller und runder.

Lässt sich die ‚Integrationsquote‘ allenfalls der CO2–Bilanz anrechnen?

In einer Zeit, in welcher die Worte Klimawandel, Nachhaltigkeit und Recycling überall auftauchen, ist von Privatpersonen und Firmen gleichermassen eine Involvierung gefordert. Letztere – und insbesondere solche, die in der Öffentlichkeit agieren – sind aufgefordert, Stellung zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen. Die zunehmend konkrete Anklage lautet, dass die nächsten Generationen die Kosten für unseren Lebensstil nicht tragen wollen. Eigentlich ja auch verständlich. Doch was bedeutet dies für Sozialunternehmen? Oder gilt der Aufruf nur Produktionsbetrieben und der Konsumgesellschaft?

Es reicht nicht mehr aus, auf die grossen Entscheidungsträger zu zeigen und die eigene Verantwortung herunterzuspielen. Ein erweitertes ökologisches Bewusstsein, im Handeln eines jeden einzelnen Menschen, ist dringend angesagt. Spätestens hier befinden sich Sozialunternehmen mitten im Geschehen. Wohnheime, Tagesstätten und Integrationsbetriebe, verfügen über eine erhebliche gesellschaftliche Wirkung mit Multiplikationseffekt. Nicht selten, werden Menschen zum ‚Erlernen alternativer Verhaltensweisen‘ solchen Einrichtungen zugewiesen. Obschon dies primär im bewussten sozialtherapeutischen/agogischen Kontext geschieht (theoriegeleitetes Handeln), passiert das auch im weniger bewussten Kontext (Lernen am Modell). Zeigt sich ein Unternehmen seiner Ökobilanz gegenüber gleichgültig, vermittelt es diese Werte auch an seine Teilnehmenden und Angestellten. Ob es will oder nicht.

Es kann sich durchaus lohnen, die eigene Verantwortung in der ganzen Debatte nochmals anzuschauen und auf die indirekten Auswirkungen zu achten.

Wir vom Grundlagenwerk sind deshalb im Rahmen unserer Möglichkeiten bemüht, bereits in der Konzeptphase auf ökologisch sinnvolle Projekte zu setzen. Das Projekt Restwert beispielsweise leistet einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und verhindert so die Entsorgung (oder Verstaubung) von funktionierenden Gerätschaften, Kleidern, Sportartikeln und vielem mehr. Die Umweltfreunde erleichtern mit ihrem Recyclingabo die Abfalltrennung und sensibilisieren ihre Kundschaft auf recyclebare Wertstoffe. Natürlich reicht das noch nicht aus, um ein ‚erweitertes ökologisches Bewusstsein‘ zu erwirken. Doch es bietet die richtigen Voraussetzungen, um im Arbeitsalltag solche Themen anzustossen, über die Konsumgesellschaft nachzudenken und seinen eigenen Anteil darin zu erkennen. Und nicht zuletzt, macht es manchmal auch ein bisschen stolz, sich als Mitarbeiter/in eines nachhaltigen Projektes zu erkennen zu geben. Und das motiviert auch ein bisschen.

Projekt Restwert im Wendepunkt!

Es war an einem Apéro der FHNW im Dezember 2017, an welchem ich Markus Stutz – Leiter Soziales und Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Wendepunkt – zwischen Lachsbrötchen, Weisswein und Gemüsedipp – noch eine Visitenkarte zugeschoben hatte. Das Projekt Restwert befand sich damals noch in der Pilotphase, aber die Multiplikation war irgendwo unter den Pendenzen bereits vorgeplant. Ich sagte ihm, dass er uns im Auge behalten solle, wir hätten da etwas Grösseres vor…

Entsprechend gefreut hat es uns, dass der Wendepunkt uns tatsächlich im Auge behalten hat und vergangenen Sommer mit einer Delegation aus dem Logistikbereich unseren Pilotbetrieb besichtigte. Seither haben die üblichen Abklärungen stattgefunden, in einer Vorphase wurden gegenseitige Fragen geklärt und schliesslich der Aufbau eines Standorts im Muhen/AG beschlossen.

Das Grundlagenwerk reiste somit heute nach Muhen und war – einmal mehr – völlig überrascht, wie viel Vorarbeit bereits geleistet wurde. Arbeitsplätze waren einwandfrei eingerichtet, Fotostation fertig, erste Artikel angestaut und sogar die Lesezeichen im Browser bereits hinterlegt. (Nur das Wetter war ein bisschen unangenehm.) Interessantes Detail am Standort Muhen: Die Artikelannahme findet am Empfang im unteren Stockwerk und der Versand in der Logistikabteilung statt, während die Fotografie und Recherchearbeit in einem anderen Teil des Gebäude verrichtet wird. Das bringt neue Herausforderungen für die Arbeitsabläufe und neue Erfahrungswerte für das Grundlagenwerk.

Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit mit euch 🙂

s’Erschte Restwert im Kanton Tsüri!

Nach dem obligatorischen Stau im Gubrist Tunnel und dem schmunzelnden Hinweis der Ortsansässigen ‚doch den Zug zu nehmen‘ beim Empfang – sind wir heute im Kanton Zürich angekommen. Die Stiftung Wisli in Winterthur hat die vergangenen Woche alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um den ersten Teil der Schulung durchzuführen.

Die Delegation vom Grundlagenwerk war (erneut, wir werden’s wohl nie lernen..) überrascht und berührt von den bereits geschehenen, sorgfältigen Vorbereitungen, den eigenen Ideen und Ergänzungen am Arbeitsprozess und der knisternden Motivation und Aufbruchstimmung, die in der Luft lag. Klar, das Grundlagenwerk kann ein paar Dinge vorgeben und Erfahrungswerte mitbringen, aber schlussendlich ist es die Institution vor Ort, die dem Projekt Restwert den regionalen Charakter und das Leben einhaucht. Und dieses ist in Winterthur in hoher Dichte bereits vorhanden 🙂

In der Schulung wurden somit – getreu der aktuellen Saison – als erster Artikel ein sechsköpfiger Chor von Weihnachtsfiguren online gestellt. Vorerst läuft in Winterthur noch eine interne Testphase, die Dienstleistung wird ab Februar 2020 dann für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Aber falls bis dahin noch jemand eine unterhaltsame Weihnachtsdeko braucht.. -> https://www.ricardo.ch/de/a/singende-und-tanzende-weihnachtsfiguren-1094721014/

Aarau bekommt ein Projekt Restwert :)

Mit einem angenehm kurzen Anfahrtsweg, ist das Schulungsteam vom Grundlagenwerk heute zum Töpferhaus gefahren. In den vergangenen Wochen, hat dieses in Aarau, die Infrastruktur vorbereitet und ein kleines Team zusammengestellt, um das Projekt Restwert umzusetzen.

An einem ersten Schulungstag werden alle Schritte bis zum Aufschalten der Inserate geschult. Buchhaltung und Versand erfolgen dann einige Tage später, wenn die ersten Artikel verkauft worden sind. Diese Schulungstage sind immer ein Highlight in unserer Arbeit: Alle sind ein ein bisschen aufgeregt, es liegen viele Fragen in der Luft und die Infrastruktur wird Schritt für Schritt eingeweiht. Für uns vom Grundlagenwerk, ist das auch immer eine Chance unsere Unterlagen zu optimieren und unsere Abläufe in einem neuen Kontext zu prüfen.

Das Projekt Restwert vom Töpferhaus hat seine ersten Schritte jedenfalls mit Bravour gemeistert. Die Infrastruktur hat gehalten, die PC’s (schlussendlich) funktioniert, das Team ist superfreundlich und der erste Artikel ist .. *trommelwirbel .. online!

Und Aufruf an alle Aarauer: Die Koordinaten vom Projekt Restwert in Aarau sind hier zu finden.

Fortsetzung erwünscht

Wenn verschiedene Player der Arbeitsintegration sich austauschen wollen, freut es uns im Grundlagenwerk immer besonders. Denn für gelingende Arbeitsintegration scheint es uns wichtig, dass alle Beteiligte mit an Bord sind.

So haben wir ausserplanmässig eine Fachtagung aus dem Boden gestampft. Wir behalten den Tag, der riesig Spass gemacht, in guter Erinnerung und staunen nicht schlecht über das Feedback der Besucherinnen und Besucher. Beinahe die Hälfte der Gäste hat der ganzen Veranstaltung vier von vier Sternen verliehen. Yay, das freut uns natürlich! Zudem scheint es uns, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein soll. Wenn 75% der Besucher wiederkommen möchten, dürfte das Grund genug für uns sein, ein ausserplanmässiges Ziel weiterzuverfolgen.

Ein bisschen hat sich bereits herauskristallisiert, welches Thema als nächstes diskutiert werden möchte. Die 1.Wirtschaft soll nicht nur ein (fernes) Ziel der Integration sein, sondern auch die Bühne sein, auf welcher sich diese abspielt.

Deshalb strecken wir gerne bereits jetzt unsere Fühler nach Firmen, Schlüsselpersonen und Modellen aus, welche Integration Mitten in der 1.Wirtschaft unterstützen. Spontane Einfälle dürfen uns gerne auf direktem Weg mitgeteilt werden.

Am Puls der Arbeitsintegration

Unter diesem Titel hat die FHWN im Frühling 2019 eine Meinungsumfrage lanciert, um die Stimmung in der Branche abzuholen. Befragt wurden Fachpersonen, welche in unterschiedlichen Positionen in der Arbeitsintegration tätig sind: einerseits Geschäftsführungen von Sozialinstitutionen und andererseits Zuweisungsstellen wie Invalidenversicherung, RAV und Soziale Dienste.

Es interessierte, vor welchen Herausforderungen die beiden Akteure stehen und wie sich ihre Zusammenarbeit gestaltet. Zudem wurde ein ‚Daumen in den Wind‘ gehalten, um zu erfahren, in wie sich die Nachfrage bezüglich bestimmter Zielgruppen oder Berufsparten verändern könnte. Das Grundlagenwerk hat ein bisschen aus eigener Neugier den Anstoss zu diesem Studienprojekt gegeben und erhofft sich, den Dialog in der Branche anzuregen. Die wichtigsten Erkenntnisse wurden in einem Fact-Sheet zusammengefasst.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Befragten für ihre Mitwirkung – und bei der FHNW für die tolle Arbeit. Von der hohen Rücklaufquote von über 40%, waren wir scheinbar alle etwas überrascht 🙂

Hier geht es zum Fact-Sheet.

In Zollikofen entsteht Projekt Restwert N° 3

Vermutlich geschieht dieser Aufbau in Rekordzeit! Seit dem Entschluss der GEWA den Betrieb nach Zollikofen zu holen sind erst zwei Monate vergangen. Und weil das Lehrjahr für die kaufmännischen Auszubildenden bereits gestartet hat, packen die Lernenden bei der Einrichtung gleich selbst mit an. Sie bestellen Möbel, richten das Lager ein und organisieren eine mobile Fotoecke. Die Jugendlichen werden so von Anfang an einbezogen.

Nun ist der Grundstein für die Arbeit bereits gelegt, aber Zeit darf dennoch sein. Das Team startet darum vorerst im kleinen Rahmen und lernt die praktische Alltagsarbeit Schritt für Schritt. Ihr macht das toll, weiter so. Wir wünschen euch weiterhin einen guten Start!

Das erste Jahr bei den Umweltfreunden

Die Suchthilfe Ost im Kanton Solothurn bietet auf eine kreative Art und Weise Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Als Kompetenzzentrum für Suchtfragen ist sie unterschiedlichen Bereichen tätig: Beratung, Prävention und Arbeiten und Wohnen. Im Rahmen des Jahresberichts stellt die Suchthilfe nun vier ausgewählte Projekte in Kurzvideos vor. Eines davon sind die Umweltfreunde – ein Projekt für unterstütztes Arbeiten, welches im Frühling 2018 innerhalb ihrer Werkstatt errichtet wurde. Mit dem Recycling-Abo ist eine Dienstleistung für die Bevölkerung entstanden.

Im Kurzvideo berichtet der Projektleiter Christoph Hess, wie die Idee zu den Umweltfreunden überhaupt aufgekommen ist und blickt auf das erste Betriebsjahr zurück. Wir freuen uns, das Konzept gemeinsam mit euch auszufeilen! Merci für die tolle Zusammenarbeit.

Die 1.Tagung ist passé

Wir sind super zufrieden, dass Alles geklappt hat. (Ausser diesem einen Glas, mitten im Referat, haben wir nämlich auch nix kaputt gemacht.) Herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben. Insbesondere auch an das Naturama für den tiptop Stehlunch! Und an das Wetter, sonst wär’s über Mittag bizli eng geworden.

Damit die Tagung noch etwas in Erinnerung bleibt, haben wir ein paar Impressionen in ein Video verpackt und stellen folgend noch die Präsentationen zum Download bereit..

 

Dickes Merci auch an die Moderatorin Karin Frei von CommonGround Communications. Sie hat souverän durch die Tagung geleitet und alles zusammengeknüpft.

Projekt Restwert N° 2

Das Jugendsozialwerk hat sich (nebst dem Pilotbetrieb) als erste Sozialinstitution auf das Experiment eingelassen. Sie haben das Konzept für den integrativen Betrieb mit Arbeitsplätzen in Buchhaltung, Verkauf und Logistik in ihren eigenen vier Wänden umgesetzt.

Für uns bedeutet es, die Probe aufs Exempel zu machen. Wie läuft es, die erprobten Dienstleistung und optimierten Arbeitsprozesse eines Integrationsbetrieb an weiteren Standorten aufzuziehen und das Betriebskonzept in einem Netzwerk weiterzuentwickeln? Wir geben unser Bestes, unser gesamtes Wissen, welches wir in drei Jahren Vorlaufzeit gesammelt haben, an unsere Partner weiterzugeben.

Das Team im Projekt Restwert Pratteln ist mit vollem Elan dabei und hat eine beachtliche Sammlung an Inseraten online gestellt. Jetzt heisst es Daumen drücken, dass sich Käufer finden. Wir wünschen euch viel Erfolg und Freude bei der Arbeit. P.S. Ihr seid unsere Social-Franchise-Pioniere! Danke für euer Vertrauen!

Neudenker zu Besuch

Von Zeit zu Zeit besuchen uns im Grundlagenwerk auch Personen, welche nicht in der Arbeitsintegrationsbranche zu Hause sind. Sie sind neugierig, wie wir unterwegs sind, weil wir dem Anschein nach, neue Wege ausprobieren. Kürzlich waren Stephan Dilschneider und Joreon Loosli von ecoloc bei uns. Zugegeben: etwas branchenfremd benötigten wir selber einen Moment, um die Organisation zu erfassen. Schmunzelnd stellen wir fest, dass es ihnen im Bezug auf das Grundlagenwerk, gleich ergangen ist.

Ecoloc ist eine gemeinnützige Organisation, welche in Gemeinden die Vernetzung und Partizipation ankurbelt mit dem Ziel, Gemeinsinn zu fördern. Auf der Homepage gibt es die schöne Rubrik: Geschichten des Gelingens. Eine tolle Bezeichnung! Die Praxisbeispiele beschreiben, was passiert, wenn lokale Firmen, engagierte Personen und Neudenker sich vernetzen. Es gibt Wege, wie sich Interessen aus Marktwirtschaft, Gemeinnützigkeit und Ökologie nicht ausschliessen.

Bis uns zu später Mittagszeit der Hunger überkommt, unterhalten wir uns über Wirtschaftlichkeit, Gemeinnützigkeit und soziale Innovation. Danke für die Neugier! Es war spannend, eure Aussensicht zu erhalten.

Einen Schritt auf das Gewerbe in der freien Wirtschaft zugehen

Menschen eine Chance zu geben, im ersten Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, setzt voraus, dass sich alle beteiligten Personen aus Wirtschaft und Sozialwesen die Hand reichen. Deshalb ist in der «Schweizerischen Gewerbezeitung» und dem französischen Pendant «Journal des arts et métiers» des Seco ein Artikel über das Grundlagenwerk erschienen. Er handelt von den Voraussetzungen für einen gelingenden Brückenschlag zwischen zweitem und erstem Arbeitsmarkt. Dazu braucht es eine Mischung aus professioneller Begleitung und einer Arbeitsumgebung, welche so weit als möglich dem 1. Arbeitsmarkt gleicht. Wir sind der Meinung, beide Kriterien lassen sich in Sozialinstitutionen vereinen. Darum ist eines der Ziele im Grundlagenwerk, interessante Arbeitssettings mit flexiblen Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Ein Start mit Rückenwind: Pratteln bekommt ein Projekt Restwert

«Hurra, WILLKOMMEN AN BORD liebes Jugendsozialwerk!». Die Freude ist beidseits gross, dass der erste Partner vom Projekt Restwert im Juli seine Türen öffnen wird. Genau, das ist in vier Wochen! Wir können es selber noch kaum glauben, wie schnell es gehen kann.

Das Jugendsozialwerk war von Beginn an neugierig auf das Projekt. Sie kamen zu einem ersten Besuch nach Wangen, führten Gespräche innerhalb der Institution und bei den Sozialversicherungen und nahmen den Pilotbetrieb schliesslich nochmals genauer unter die Lupe. Die Idee eines neuen Arbeitsbereichs mit Büroarbeitsplätzen stiess allseits auf offene Ohren. Nur ein paar Wochen später hat das Jugendsozialwerk kurzentschlossen und motiviert den Vertrag unterschrieben. Am liebsten würden sie gleich heute mit der Arbeit beginnen, denn die Anmeldeliste ist schon voll. Doch zuerst heisst es, Räume einrichten und die Arbeitsprozesse einüben.

Jetzt, wo es konkret wird, stellen sich etliche praktische Fragen. Wie viele Regale braucht das Lager? Wo bestellt man eine Frankiermaschine? Wie funktioniert die Buchhaltungssoftware? Welche Gegenstände eignen sich für den Wiederverkauf? Wie viele Mitarbeiter braucht es pro teilnehmende Person? Das Team im Wangener Pilotbetrieb erinnert sich nur allzu gut an seine eigene Anfangszeit und steht Pratteln mit Rat und Tat zur Seite.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen euch einen guten Start!

Fachtagung 2019

Zunächst wollten wir in einem kleinen Rahmen, mit ein paar Impulsgebern, bei einem bescheidenen Lunch, über Sinn und Unsinn verschiedener Konzepte austauschen. Aber wie’s halt so läuft stiessen mehr und mehr Interessenten dazu, es wurde ein wenig diskutiert, der Aufwand wurde ein bisschen verharmlost, das Potential schien verlockend, das Wort «Fachtagung» wurde ausversehen in die Runde geworfen und..

Was vor einigen Monaten als vielleicht-wär-das-noch-was Pendenz in unserer Teamsitzung startete, ist zu einem 100-Personen-Anlass geworden mit Einladungsflyern, Moderation, Podiumsgespräch und vielen Einblicken in die verschiedenen Ansätze unserer Branche.

Wir waren bei der Zusammenstellung des Panels ein bisschen egoistisch und haben uns vor allem überlegt, was uns selber interessiert. 🙂 Herausgekommen ist ein bunter Mix an Menschen und Geschichten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit jedem Gast den einen oder anderen Impuls zu vermitteln vermag.

Und der komische Titel?
Er beschreibt eine vorwärtsdenkende Haltung. Eine Bereitschaft anzupacken und zu leisten. Er animiert zum mitmachen und trägt eine Prise Humor in sich. Wir haben uns darin wohl wiedererkannt…

Weitere Informationen zur Tagung sind im Flyer zu finden. Anmeldungen werden unter glw.waldluft.ch/auchdabei entgegen genommen. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!

 

Gemeinsam in der GEWA

Heute hat uns die Reise vom verregneten Olten ins (überraschenderweise ebenfalls) verregnete Bern geführt. David Scheidegger (Mitglied der Geschäftsleitung) und Ursula Stoll (Leiterin Berufliche Integration Bildung und Innovation) haben sich Zeit genommen, uns die GEWA vorzustellen und gemeinsam über die Idee des Grundlagenwerks auszutauschen.

Die GEWA ist ein sozialwirtschaftliches Unternehmen. Ihr Kernanliegen ist es, Menschen zu befähigen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Um diese Aufgabe wahrzunehmen, bieten sie Angebote zur beruflichen Integration und wirtschaftliche Dienstleistungen mit eigenen Betrieben in verschiedenen Branchen. Die GEWA versteht sich als Spezialisten im Umgang mit Menschen, die aus psychischen Gründen besonders herausgefordert sind.

Wir waren tief beeindruckt von der hohen Professionalität und dem vermittelten Gesamteindruck der GEWA. Sie versteht, wie kaum ein anderer Anbieter zur Zeit, ihre Leistungen in eine ansprechende Form zu bringen und alltagspraktisch zu erklären. Das Grundlagenwerk wird sich diesbezüglich sicherlich noch die eine oder andere Scheibe abschneiden :).

Weitere Informationen gibt’s unter www.gewa.ch. Empfehlenswert ist auch die Bärner Brocki unter www.baernerbrocki.ch.