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Autor: Grundlagenwerk

Projekt Restwert auf Erfolgskurs.

Unser Pilotprojekt in Wangen macht uns stolz: seit Mai 2016 in Betrieb, haben wir bereits seit längerer Zeit eine Vollbesetzung der Teilnehmenden. Die 8 Plätze sind begehrt – die hohe Qualität unseres Trainingskonzepts mit kaufmännischen und logistischen Prozessen hat sich herumgesprochen; das freut uns sehr. Auch die Anzahl der Verkaufsartikel, welche bei uns abgegeben werden, wächst stetig. Zwischenzeitlich mussten wir mangels Lagerplatz sogar Artikel abweisen. Bisher konnten wir über 3’400 Artikel erfolgreich verkaufen und damit mehr als CHF 70’000 an unsere Kunden ausbezahlen. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns recht herzlich . Insgesamt also eine hoch erfreuliche Entwicklung und ein guter Indikator für zukünftige weitere Restwert-Betriebe. Duplizieren ausdrücklich erlaubt/erwünscht. Kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Sozialinstitution ein massgeschneidertes Projekt Restwert aufbauen möchte. Integrative Arbeitsplätze zu schaffen ist mit geringen Zeit- und Finanzressourcen möglich. Wir teilen Betriebskonzept, Erfahrungswerte und Know-how.

Das Grundlagenwerk-Team ist nahezu komplett

In den letzten Wochen hat sich einiges getan: Zwei neue Mitarbeiterinnen haben den Weg zu uns gefunden und sind bereits tatkräftig und hochmotiviert an der Ausarbeitung der Leistungspakete für das Social Franchising. Isabelle Gutzwiller Isabelle arbeitet 80% beim Grundlagenwerk und begleitet die Projekte von der Erstellung der Handbücher bis hin zur Projektevaluation. Nach einem Psychologiestudium war sie klinisch tätig und hat sich schliesslich der Gesundheitsförderung und Prävention verschrieben. Arbeitsintegration bedeutet für sie, persönliche Ressourcen freizulegen. Sie teilt die Vision des Grundlagenwerks, die Ressourcen in der Branche zu bündeln. Nicole Grauer Mit ihrem 40%-Pensum hat Nicole sich die Projektkoordination auf die Fahne geschrieben. Als ausgebildete Betriebswirtschafterin und Projektleiterin erstellt sie Projektpläne und koordiniert anfallende Tasks und Aufgaben. Zudem widmet sie sich dem gesamten Thema Marketing und Social-Media. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung des Grundlagenwerks.  

Wir haben Rückenwind erhalten.

Das Grundlagenwerk hatte bereits im 2017 an einer Ausschreibung für Innovation in der Arbeitsmarktintegration von sich reden gemacht und erste Kontakte geknüpft. Die schiere Komplexität des Themas und das damit verbundene Neuland benötigten allerdings noch etwas Zeit zur Reife. Nun, da die Pläne konkreter geworden und die Segel gesetzt sind, freuen wir uns riesig, mit der Drosos Stiftung zusammenarbeiten zu dürfen.
Die Drosos Stiftung setzt sich dafür ein, dass Menschen in schwierigen Situationen ein Leben in Würde führen können. Zusammen mit Partnerorganisationen entwickelt und unterstützt die Stiftung Projekte, die eine fassbare und nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Zielgruppen bewirken. Die Stiftung strebt bei sämtlichen Projekten lang anhaltende Wirkung an. Die Drosos Stiftung konzentriert sich auf die Entwicklung der Lebenskompetenz von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Förderung von Kreativität und wirtschaftlicher Eigenständigkeit. Sie ist überzeugt, dass Lebens- und technische Kompetenz zu den Schlüsselelementen in der persönlichen Entwicklung gehören, da diese dem Einzelnen ermöglichen, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und einen positiven Beitrag in seiner Gemeinschaft zu leisten. Die Drosos Stiftung wurde 2003 in der Schweiz gegründet. Sie verdankt ihre Entstehung einer privaten Initiative und ist als gemeinnützige Einrichtung anerkannt. Die Stiftung ist ideologisch, politisch und religiös ungebunden. Sie engagiert sich in der Schweiz und im Osten Deutschlands sowie in Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästina und Tunesien.

Grundlagen werden gelegt

Ein entscheidender Vorteil des Social Franchisings ist der Transfer von Fachwissen. Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieb können von jedem weiteren Partner übernommen werden. Im Netzwerk wird dieses Wissen weiter optimiert und fortlaufend den Gegebenheiten des Marktes angepasst. Wir vom Grundlagenwerk haben uns daher für die Digitalisierung unseres Wissens entschieden und Online-Nachschlagewerke eingerichtet. Diese können von den Mitarbeitenden der Partnerorganisation ebenso wie den Programmteilnehmenden genutzt werden. Dadurch kann eine gleichförmige Vermittlung von Prozess- und Fachwissen sichergestellt und laufend unterhalten werden. Ergänzt wird die Datenbank von einer Ideenbörse im Sinne eines Anschlagbretts für Anmerkungen, Kritik und Ideen. Interessierte können unter post@grundlagenwerk.ch einen Demo Zugang beantragen.

Dein Einsatz!

Grundlagenwerk AG betritt Neuland und etabliert das Social Franchising in der Schweiz – als Erfolgsmodell für die Zukunft der Integrations- und Sozialbranche. Bis Ende 2020 läuft die Aufbauphase, danach wird es selbsttragend weitergeführt. Die Basis ist gelegt, jetzt erweitern wir unser Team. Wir suchen Spezialisten aus folgenden Fachrichtungen:
  • Marketing, Social Media
  • Aussendienst, Akquise
  • Netzwerkarbeit, Community Management
  • kaufmännische Arbeiten, Buchhaltung, Support
  • Qualitätsmanagement, Recht, Statistik
Wir bieten ein authentisches, zwischenzeitlich chaotisches, manchmal euphorisches, immer zielgerichtetes, hochmotiviertes, fachlich fundiertes, gut vernetztes Arbeitsumfeld. Weitere Details und Anforderungen können dem Stelleninserat entnommen werden. Ebenfalls suchen wir zur generellen Optimierung des Arbeitsalltages noch eine/n kaufmännische/r Alleskönner/in. Die Stelleninserate dürfen gerne in den jeweiligen Netzwerken aus der Branche geteilt werden. Bewerbungen per Mail (PDF) und Fragen nimmt Beni Brennwald entgegen: post@grundlagenwerk.ch | 062 293 08 08

Projektarbeit der Wirtschaftsingenieure FHNW

Sie geht bereits einige Jahre zurück, die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsingenieuren der Hochschule für Technik. In den vergangenen Jahren bereicherten verschiedene Studentengruppen auf die eine oder andere Art unsere Projekte und Konzepte. Die semesterbezogenen Projektarbeiten sind oft ein willkommener Energieschub für neue Ideen, zeitintensive Analysen oder einfach eine Aussensicht, wenn die Betriebsblindheit überhand nimmt. Im aktuellen Projekt erarbeitete eine Studentengruppe mit verschiedenen beruflichen Hintergründen eine Marktanalyse für den weiteren Ausbau der Umweltfreunde. In einem abgesteckten Zielgebiet wurden – anhand vorab definierter Parameter – weitere potentielle Partnerinstitutionen eingestuft und in einer Nutzwertanalyse ausgewertet. Das Resultat überzeugte in technischer und inhaltlicher Hinsicht und wird uns ein äusserst nützliches Werkzeug sein für den weiteren Aufbau unseres Netzwerks. Wir bedanken uns bei den Studenten für die Bereitschaft, sich in unseren Alltag einzuarbeiten und die beachtliche Leistung. Ihr habt einen riesigen Beitrag geleistet!

Projekt Restwert besucht die Hochschule Luzern

Wir wurden von der Hochschule Luzern für ein Praxisreferat im Rahmen eines CAS Arbeitsintegration angefragt. Der Fokus lag auf Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren aus dem Aufbau von Arbeitsbereichen – insbesondere dem Projekt Restwert. Wir haben diese Gelegenheit genutzt und die vergangenen zwei Jahre Revue passieren lassen. Dabei haben wir festgestellt, dass uns fünf Grundhaltungen durch einige der grösseren Herausforderungen geholfen haben. Allerdings ist uns das erst rückblickend bewusst geworden. Denn obschon der chaotische Arbeitsalltag und eine sauber aufgeräumte PowerPoint Präsentation kaum etwas miteinander zu tun haben – werden wohl beide erst mit etwas Distanz richtig verstanden.
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Das Projekt Restwert in seiner neuen Form.

Im Mai 2016 hat der Pilotbetrieb des Projekt Restwert seinen ersten Artikel verkauft. Im Laufe des Jahres wurden vier Arbeitsplätze geschaffen und die entsprechenden Abläufe mit den Berufsverbänden der Logistiker und Kaufleute erarbeitet. Im April 2017 waren bereits 1‘000 Artikel verkauft, verpackt und verschickt worden. Die Infrastruktur wurde auf acht Arbeitsplätze erweitert – zwei davon als EFZ Ausbildungsplatz Kaufmann/frau. Im Dezember knackte der Betrieb den Meilenstein von 2‘000 verkauften Artikeln. Im 2018 wurde eine eigene Softwarelösung entwickelt, um die zeitgemässe Qualifizierung der Teilnehmenden zu sichern. Im April 2018 nun erfolgte der Umzug in neue Räumlichkeiten in Wangen bei Olten. Das Projekt zählt bereits über hundert Stammkunden aus der Region.
Der Umzug ist abgeschlossen. Für Interessierte wird eine Woche der offenen Tür veranstaltet. Besuchen Sie den neuen Betrieb vom 4. bis 8. Juni 2018 an der Dorfstrasse 21 in Wangen bei Olten.
Der neue Firmensitz der Grundlagenwerks liegt auf demselben Areal. Gerne können Interessierte während diesen Tagen auch noch bei uns vorbeischauen. Es wird beiderseits durchgehend jemand für Sie vor Ort sein, kommen Sie einfach zu Bürozeiten vorbei. Fachpersonen und Teams werden gebeten sich vorab kurz anzumelden unter Tel: 062 293 19 19 Unsere Freunde vom Kreativstudio Waldluft haben uns bereits für ein kleines Fotoshooting besucht.
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Das Grundlagenwerk ist in der Zeitschrift ZESO

Das Magazin Zeitschrift für Sozialhilfe, kurz: ZESO, hat dem Grundlagenwerk eine Plattform geboten, bei welcher wir uns das erste mal der Öffentlichkeit, mit Hilfe einer Zeitschrift vorstellen konnten. Über zwei Seiten verteilt wird in dem Artikel erklärt was genau das Grundlagenwerk ist und was es mit dem Begriff «Social Franchising für Integrationsbetriebe» auf sich hat. Hier eine kurze Zusammenfassung: Social Franchising baut methodisch weitgehend auf das Erfolgskonzept des marktüblichen Franchisings. Während ein Franchisegeber das Betriebskonzept entwickelt und unterhält, wird dieses von seinen Franchisenehmern an regionalen Standorten umgesetzt. Der entscheidende Unterschied zwischen Franchising und Social Franchising liegt im Ziel der Unternehmung. Während das marktübliche, profitorientierte Franchising seinen Gewinn zu steigern versucht, will das Social Franchising primär den Nutzen der Unternehmung maximieren. Was im Falle vom Grundlagenwerk heisst, möglichst vielen Leuten, die in schwierigen Lebenssituationen stecken, einen sicheren Arbeitsplatz für die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Anfang 2016 entwickelte das Grundlagenwerk mit dem kaufmännischen Qualifizierungsprogramm Projekt Restwert ein erstes Betriebskonzept. Im Rahmen des Social Franchisings stellt das Grundlagenwerk seinen Partnern unter anderem das Handbuch, Prozessbeschriebe, Geschäftsdrucksachen, Software, eine regionale Website sowie Beratungsdienstleistungen zur Verfügung. Das Projekt Restwert wird ab Sommer 2018 zur regionalen Multiplikation für interessierte Sozialunternehmen bereitstehen. Ein weiteres Betriebskonzept befindet sich seit Ende 2017 in der Testphase. Die Umweltfreunde, eine regional realisierbare Recyclingdienstleistung, spezifisch für kleinere und mittlere Sozialunternehmen, wurde entwickelt. Weitere Umsetzungen sind spätestens auf Herbst 2018 geplant. Hier gelangen Sie zum Artikel der ZESO.

Die Umweltfreunde verwerten alles – auch Kundenmeinungen

Bei den Umweltfreunden in Olten geht die Pilotphase Ende Februar erfolgreich zu Ende. Während drei Monaten hat unser regionaler Partner – die Suchthilfe Ost – bei Privatpersonen und Firmen recycelbare Abfälle abgeholt. Wir haben hinter der Bühne fortlaufend kleinere Fehler und Ungereimtheiten ausgemerzt. Zum Abschluss wurden die rund 70 Teilnehmenden der Pilotphase noch um ein Feedback gebeten. Dieses konnten wir inzwischen Auswerten. Was dabei herausgekommen ist: 82%, also der Grossteil aller Testleute finden die Umweltfreunde super und würden diese auch ganz klar weiterempfehlen. Auch der Auftritt und das Design sind mit 84% positiver Abstimmung sehr gut weggekommen und noch ein paar Prozent mehr, nämlich 86% gaben an das Projekt der Umweltfreunde auf Anhieb verstanden zu haben. Bei der Frage welche Art des Abonnements gewünscht wird – monatlich oder jährlich – gaben 61% an, dass sie ein jährliches Abonnement vorziehen würden. Somit werden sich die Umweltfreunde Olten ab Juni zurückmelden und freuen sich auf viele neue Kunden!

Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation.

Im Projekt Restwert entstehen oft Gespräche mit den Kunden zu unserem Betriebskonzept. Manchmal lässt sich dieses ganz einfach erklären, insbesondere wenn das Gegenüber in irgendeiner Form bereits selber mit den Sozialversicherungen in Berührung kam. In andere Fällen ist es relativ schwierig, wenn kein Grundwissen vorhanden ist. Doch in allen Fällen haben wir gemerkt, dass die Kunden ein besseres Verständnis über unsere Arbeit begrüssen. Deshalb haben wir unsere Freunde vom Kreativstudio Waldluft gebeten, unsere Arbeit in wenigen Sätzen auf die Pakete zu bringen. Denn eigentlich, ist es ganz einfach erklärt: Die Kunden erhalten ein Paket – und die Mitarbeitenden eine Chance.

Die ersten Hürden sind genommen

Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind bereits die ersten knapp 100 Säcke durch die Umweltfreunde abgeholt und weiterverarbeitet worden. Es sind inzwischen auch erste kleinere Fehler im Ablauf aufgetaucht und wir beheben diese fortlaufend. Wie sich herausgestellt hat, gibt es zudem tatsächlich Briefkästen, welche ohne Hausschlüssel nicht zugänglich sind. Da sind kreative Lösungen gefragt.. Ab Januar können bei den Umweltfreunden in Olten auch Kunststoffe in Umweltsäcken gesammelt werden: z.B. Becher, Lebensmittel­verpackungen, Plastikflaschen, Spielzeug, Sichtmappen, etc. (kein Styropor) es läuft, und läuft, und läuft .. und die Feiertage sind auch überstanden.